Quick Test: Point-7 Contact Boom Quick Test: Point-7 Contact Boom Quick Test: Point-7 Contact Boom

Quick Test: Point-7 Contact Boom

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor einem Monat

Eine Carbongabel mit Dämpfung? Was sich widersprüchlich anhört, soll beim Contact Boom von Point-7 spürbare Vorteile bieten. Wir haben die Neuheit ausprobiert.

„Flex“ & „Carbon“ – das schließt sich in der Regel bewusst aus. Dass Point-7 die Konstruktion seines Contact Boom bewusst auf Dämpfung abstimmt, verwundert daher erst mal. Die beiden Kunststoffhälften umfassen den Mast beidseitig – bei der Montage ist das erst mal gewöhnungsbedürftig und nicht unbedingt ein Vorteil. Konstruktionsbedingt sitzen die Holme direkt am Mast, statt, wie üblich, leicht davor. Das soll laut Hersteller den Vorteil haben, dass das Segel aufrechter und damit effizienter gesurft werden kann.

Beim Point-7 Contact Boom umschließen zwei Kunststoffhälften den Mast beidseitig. Die Holme setzen damit direkt am Mast an.

Ob sich das tatsächlich in höherem Speed bemerkbar macht, darüber können wir auch nach einigen Testruns nur spekulieren. Deutlich spürbar ist in jedem Fall die Dämpfung. Durch die weichere Verbindung der Gabel zum Mast dämpft der Contact Boom Schläge in der Tat spürbar weg – ob man das mag oder lieber eine möglichst direkte Kraftübertragung schätzt, ist unserer Meinung nach eher Geschmackssache als eine Frage von „gut“ oder „schlecht“. Wir empfanden die Konstruktion bei voll angepowerten und vor allem ruppigen Bedingungen als Vorteil (aufgrund der Dämpfung), bei Leichtwind eher als Nachteil, da beim Pumpen gefühlsmäßig etwas Energie verloren geht.

Das Verstellsytem des Point-7 Contact Boom mit Doppel-Pins

Der Contact Boom ist in drei Größen erhältlich (134-184/174-224/ 195-244cm), die Preise liegen zwischen 639 und 779 Euro.

Weitere Informationen zum Contact Boom gibt’s auf www.point-7.com/carbon-contact

Themen: CarbongabelPoint-7


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