20 RDM-Verlängerungen im Test

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 13 Jahren

Im Test diesmal: Mastverlängerungen für dünne Masten. Die gute Nachricht vorweg: Alle RDM- oder Skinny-Verlängerungen funktionieren – irgendwie. Denn bei der Tampenführung, Verstellung, den Trimmkräften, Gewicht und Preis gibt es noch erkennbare Unterschiede. Im Idealfall passt die Verlängerung genau zum Beschlag am Segel, dann geht das Trimmen nicht nur mit möglichst geringer Kraft, sondern auch ohne größere Hirnverrenkungen.

Krumm und schief gewickelte Leinen erhöhen die Trimmkräfte stärker als der Unterschied zwischen der best geschmierten und der hakeligsten Verlängerung beträgt. Wenn die Rollenanordnung passt (die Rollenachsen am Segel und an der Verlängerung stehen parallel), dann fädelt man auch im Sechs-Windstärken-Stress noch richtig und immer effektiv. Allerdings lassen sich auch Rollen, die 90 Grad gegeneinander verdreht sind, gut fädeln, die Trimmkräfte sind dann genau so gut wie bei parallelen Rollenblöcken, es ist nur mehr Denksport dabei.

Die meisten Verlängerungen leiden leider immer noch darunter, dass die kürzeste Länge zwischen fünf bis neun Zentimeter beträgt. Einige Segel lassen sich damit nicht optimal aufbauen. Viele 4,5er erfordern zum Beispiel einen Vier-Meter-Mast, haben aber nur knapp mehr als vier Meter Vorliekslänge. Sie erfordern eigentlich eine „Null- Verlängerung“. Grund für die lange Mindestlänge sind die teils weit hochgezogenen Mastbecher, die für Stabilität sorgen sollen. Bei einigen Verlängerungen kann man den Verstellring weglassen und damit eine kürzere Mindestlänge teils sogar bis runter auf „Null“ erreichen. Bei den Verstellsystemen haben sich überwiegend Überwurfringe mit Pin durchgesetzt, da gibt es keine Unterschiede in der Bedienung.

Den Test der 20 RDM-Verlängerungen erhalten Sie als PDF-Download

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