Test 201812 Paar Winterhandschuhe für harte Surfer

Test 2018: 12 Paar Winterhandschuhe für harte SurferFoto: Manuel Vogel

Wann die Surfsaison endet, entscheidet sich an den Händen – wenn eingefrorene Hände auftauen, beginnen selbst die hartgesottensten Wintersurfer zu winseln. Wir haben ausprobiert, mit welchen Handschuhen der Gefrierbrand ausbleibt.

  Test 2018: 12 Paar Winterhandschuhe für harte SurferFoto: Manuel Vogel
Test 2018: 12 Paar Winterhandschuhe für harte Surfer

Ist es Wasser? Oder Schweiß? Nie waren Neoprenanzüge für den Winter so gut wie aktuell: Extrem flexible Materialien und hochwertige Innenfutter sorgen heute dafür, dass man sich trotz sechs Millimeter Neopren am Körper noch uneingeschränkt bewegen kann und sich selbst bei Temperaturen unter acht Grad ein zarter Schweißfilm breitmacht. Theoretisch gäbe es, mit zusätzlichen Thermounterziehern und dicken Schuhen aufgerüstet, beim Wintersurfen kein Temperaturlimit mehr – wären da nicht die Hände.

Weil der Schmerz auftauender Finger selbst den härtesten Wintersurfern die Tränen in die Augen treibt, haben wir zwölf Modelle gegen den Winterkummer ausprobiert:

Grundsatzfrage: Offen oder geschlossen?

Wie unterschiedlich die Produkte im direkten Vergleich sind, stellt man fest, wenn man – wie wir während des Testens – an linker und rechter Hand mal zwei unterschiedliche Modelle anzieht. Welches Modell wirklich wärmt, wo die Unterarme vom Greifen schnell dick werden und wie bequem sie sich anschmiegen, wird dann, um im Bild zu bleiben, schnell "greifbar".

Generell muss man sich der Grundsatzfrage "offen oder geschlossen?" stellen. Innen offene Handschuhe erleichtern das Greifen und verhindern, dass die Unterarme nach kurzer Zeit anschwellen. Dass solche Modelle nicht annähernd so warm sein können wie geschlossene Handschuhe, liegt auf der Hand – für Temperaturen bis sechs Grad surft man damit jedoch meist noch komfortabel. Wer bei noch geringeren Temperaturen aufs Wasser will, muss entweder leidensfähig sein, oder auf geschlossene Modelle wechseln – und besonders hier sind die Unterschiede groß! Vom dicken Spülhandschuh bis zum vorgekrümmten Fingerhandschuh mit Krallenoptik ist alles dabei.

Hinweis: Die angegebenen Temperaturbereiche sind eher als grobe Orientierung zu verstehen, denn das individuelle Kälteempfinden ist von vielen weiteren Faktoren (z.B. Fitnesszustand, Geschlecht, Art des verwendeten Neos, Wind-Chill-Effekt als Folge der Windstärke, etc.) abhängig.

Diese Modelle haben wir getestet:

Ascan Polar
Foto: Manuel Vogel

Den kompletten Test aller Einzelprodukte mit Stärken, Schwächen und empfohlenen Temperaturbereichen findest du im folgenden PDF – für surf-Abonnenten ist der Download kostenlos nach einmaliger Registrierung.

  Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SURF 1-2/2018 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen – die Print-Ausgabe erhalten Sie hier.
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