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Sicherheit: DLRG in der Hosentasche

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 4 Jahren

500 Gramm, die im Extremfall vielleicht nicht in Gold aufzuwiegen sind – nicht mehr wiegt das komplette Rettungsmittel von Secumar, das sich im Bereitschaftsmodus auch beim Stand-Up Paddeln oder Windsurfen locker um die Hüfte oder am Trapez tragen lässt.

Stephan Gölnitz

Vor allem Stand-up-Paddler und jetzt aber auch Windsurfer, die mit Einkammer-Aufblasboards unterwegs sind, sollten einen Plan B haben. Ein defektes Ventil, eine undichte Naht – und schon geht’s in die Tiefe. Einige nehmen daher bereits zumindest auf längere Tour aufblasbare Rettungskörper wie das beliebte Restube mit. Wer sich im Fall der Fälle noch eine Nummer sicherer wähnen will, schnallt sich die neue Secumar Free 100 um. Die Weste bietet 110 Newton Auftrieb und hält den Kopf, ohne sich irgendwo festzuklammern, über Wasser. Secumar gibt das als „eingeschränkt ohnmachtssicher“ an. Die Packgröße ist wirklich überzeugend, die Weste ruckzuck ausgepackt, über den Kopf gezogen und mit der CO2-Patrone mit einem Zug selbstständig aufgeblasen – auch ohne vorheriges Bordvideo-Studium. Das hat uns überzeugt. Die Weste nur probehalber mal eben „zünden“ sollte man allerdings lieber unterlassen, auch wenn die Patronen austauschbar und die Weste damit mehrfach einsetzbar ist. Der knallend pfeifende Sound der Patrone direkt neben dem Ohr ist nicht wirklich angenehm und sollte nur in lebensbedrohlichen Notsituationen in Kauf genommen werden. Es besteht obendrein die Option, die Weste mit Atemluft zu befüllen. Zum Preis von 109,90 Euro jetzt im Fachhandel zu haben.

Secumar

3 Bilder

Besonders bei längeren Ausflügen mit dem SUP oder aufblasbaren Windsurfboard macht eine Rettungsweste für den Notfall Sinn.

Infos: http://www.secumar.com

Themen: DLRGNotRettungSicherheitUnfallWeste


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