Sitztrapeze 2013 Sitztrapeze 2013 Sitztrapeze 2013

Sitztrapeze 2013

  • Stephan Gölnitz
  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor 7 Jahren

Komfort-Windel für Hobbysurfer oder knappes Höschen für Regatta-Piloten – Sitztrapez ist nicht gleich Sitztrapez. Egal ob Hakenposition, Rückenunterstützung oder Verschlusssystem, die Unterschiede sind teils gravierend.

Wer wenig auf dem Wasser ist und schlechter trainiert ist, entlastet mit hoch geschnittenen Sitztrapezen etwas die Lendenwirbelsäule.

"Ein komplett anderes Fahrgefühl", attestierte uns einer unserer Sitz trapezerprobten Testprobanden nach ein paar Schlägen mit dem NP Race Seat. So große Unterschiede innerhalb einer Produktkategorie überraschen in jedem Fall. Doch woran liegt’s? Generell  kann man drei Typen von Sitztrapezen unterscheiden:

Verschwimmende Grenzen – neben reinen Hüfttrapezen haben viele Marken auch Grenzgänger zwischen Sitz- und Hüfttrapezen, Allrounder sowie kurze Racetrapeze im Programm.

Racetrapeze Fast alle Firmen haben spezielle Trapeze für Racer im Programm. Diese zeichnen sich in erster Linie durch eine sehr niedrige Hakenposition aus. Die hilft, ein großes Segel auch im Grenzbereich noch länger dicht zu halten. Der Nachteil hierbei ist, dass man sich mit durchschnittlichem Fahrkönnen und in böigen Bedingungen deutlich schlechter Ein- und Aushaken kann. Auch deshalb empehlt es sich mit diesen Trapezen, die Tampen etwas länger zu fahren. 26 bis 32 Zentimeter sind, je nach Körpergröße, ein gutes Mittelmaß. Die Bewegungsfreiheit beim Wasserstarten ist bei diesem Trapeztyp hervorragend, allerdings fällt auch die Rückenunterstützung eher mäßig aus.

Fazit: Für ambitionierte Heizer mit gutem Fahrkönnen und in Kombination mit Freerace- oder Racesegeln.

Sitz-Hüft-Hybride Diese Trapeze sehen so aus, als hätte jemand eine Stoffhose an ein Hüfttrapez angenäht. Eigentlich sollen diese Konzepte die sehr gute Bewegungsfreiheit eines Hüfttrapezes mit der Rückenunterstützung eines Sitztrapezes kombinieren. Wir haben verschiedene Modelle ausprobiert und finden: Nicht Fisch, nicht Fleisch – wie ein Hüfttrapez mit recht hoher Hakenposition, trotzdem aber mäßiger Bewegungsfreiheit.

Fazit: Besser gleich zum richtigen Sitz- oder Hüfttrapez greifen!

Allround-Sitztrapeze Sie sollen die "goldene Mitte" repräsentieren – und das tun sie auch! Die Hakenposition ist etwas höher als bei Race-Sitztrapezen, was das spontane Ein- und Aushaken in böigen Bedingungen erleichtert. Die Bewegungsfreiheit ist etwas schlechter, da diese Modelle meist breitere Beingurte und höhere Rückenteile haben als Racetrapeze. Dafür unterstützen sie den mittleren Rücken etwas besser, was vor allem Hobbysurfern hilft, die nur unregelmäßig aufs Wasser kommen und weniger Rückenmuskulatur haben.

Fazit: Für viele Surfer der vielleicht beste Kompromiss aus Rückenunterstützung und Bewegungsfreiheit. Aus diesem Grund stellen wir euch die wichtigsten Vertreter dieser Kategorie im Folgenden detaillierter vor.

Die Testergebnisse der 9 Sitztrapeze gibt es unten als PDF-Download:

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Themen: Sitztrapeze

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