Test 2018: Trapez Prolimit Argon Test 2018: Trapez Prolimit Argon Test 2018: Trapez Prolimit Argon

Test 2018: Trapez Prolimit Argon

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 3 Jahren

Ein Kite-Trend schwappt gerade ins Windsurfen: Steife Trapeze, welche die Wirbelsäule stark entlasten und Rückenschmerzen vorbeugen sollen. Nun gibt es auch von Prolimit das Modell Argon.

Stephan Gölnitz Trapez Prolimit Argon

Marken wie Ride Engine oder ION bieten bereits Hartschalen-Trapeze an, die auf Formen laminiert werden. Jetzt zieht auch ProLimit mit dem Argon (259 Euro) nach. Die Carbonoptik entpuppt sich bei genauerer Betrachtung zwar als Griff in die Marketingschublade – was jedoch nichts daran ändert, dass das Argon ähnlich konstruiert ist:

Kunststofffäden werden verwoben und auf einer Form unter Hitze "verbacken", wodurch eine steife Hülle entsteht. Diese soll, laut Hersteller, den Zug besser auf den gesamten Rücken verteilen und so auch Freeridern und Slalompiloten die nötige Rückenunterstützung bieten.

Dieser Plan geht unserer Meinung nach nicht ganz auf: Zwar hat man durchaus das Gefühl, dass der harte Panzer den Zug etwas von der Wirbelsäule nimmt und umverteilt, allerdings empfanden unsere zwei surf-Tester das Argon im Vergleich zu herkömmlichen Modellen gleicher Größe als spürbar unbequemer. Insbesondere an den Kanten ergaben sich Druckstellen, die man von ProLimit-Trapezen normalerweise nicht gewohnt ist.

surf-Fazit: Dass laminierte Hartschalen-Trapeze nicht zwangsläufig unbequem sein müssen, haben frühere Tests gezeigt. Anprobieren vor dem Kauf ist aber in jedem Fall Pflicht, sonst kann der Komfort spürbar leiden.

Info:    www.prolimit.com

Stephan Gölnitz Trapez Prolimit Argon

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Themen: ArgonProlimitTestTrapez


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