Ausprobiert: JP Windsurf SUP Ausprobiert: JP Windsurf SUP Ausprobiert: JP Windsurf SUP

Ausprobiert: JP Windsurf SUP

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor einem Jahr

Das Windsurf SUP von JP-Australia gibt’s 2020 in veränderter Bauweise. Nicht alles ändert sich damit zum Guten.

Als wir das JP Windsurf SUP in der vergangenen Saison ausprobierten (surf 9/2018), fiel das Resumée überaus positiv aus. Aus der edel anmutenden Holz-Bauweise wird in der Saison 2020 eine Sandwich-Konstruktion, die knapp 50 Euro günstiger ist (jetzt 1699 Euro), das Boardgewicht allerdings auch um gut 2,5 Kilo auf 13,8 Kilo erhöht. Das höhere Gewicht resultiert zum Großteil aus den nun an Bug und Heck aufgeklebten Gummipads, die das Brett auch bei unsanftem Absetzen vor Schlägen schützen – in diesem Brettsegment durchaus sinnvolle Features.

Auf dem Wasser macht sich der zusätzliche Ballast glücklicherweise kaum negativ bemerkbar, denn das JP Windsurf SUP ist nach wie vor ein Brett, welches nicht primär auf Gleiten ausgelegt ist: Das Windsurf SUP (328 x 81 Zentimeter) liegt mit seinen 189 Litern Volumen und dem Klappschwert auch mit 90-Kilo-Aufsteigern an Deck noch stabil im Wasser und läuft auf der Kreuz ordentlich Höhe. Auf dem großflächigen Softdeck steht man auch barfuß überaus griffig, spielende Kinder sind auf dem weichen Deck ebenfalls bestens aufgehoben, denn das Verletzungsrisiko ist hier gleich null.

Dazu passt, dass das JP-Brett, dank seiner leichten Aufbiegung und der moderaten Länge, auch auf Steuerimpulse von Kinder- und Jugendriggs noch gut reagiert – ein Vorteil, den das JP-Brett längst nicht mit allen Longboards bzw. WindSUPs teilt. Die erwähnte Aufbiegung macht das Brett letztlich auch zum Herumspielen in Mini-Wellen zum Tipp. Egal ob mit Segel oder als SUP, mit dem Windsurf SUP lassen sich knie- bis hüfthohe Schaumwalzen durchaus mit großem Spaßfaktor absurfen.

surf-Fazit: Dass das JP Windsurf SUP 2020 spürbar an Gewicht zulegt ist schade aber verschmerzbar, die Haltbarkeit dürfte dadurch deutlich verbessert sein. Das JP Windsurf SUP deckt einen großen Einsatzbereich und damit eine große Zielgruppe ab. Es eignet sich hervorragend zum Cruisen bei Leichtwind bis hin zu ersten Gleiterlebnissen, als Familienbrett und obendrein als vollwertiges SUP zum Paddeln kleiner Touren oder sogar in der Welle.

Infos unter www.jp-australia.com

Schlagwörter: JP-AUSTRALIA surf-Test WindSUP


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