Redaktion

Vergleich Finnenboxsysteme

  • Konstantin Weier
16.01.2012

Tuttle, Deep Tuttle, Power, US – nicht dass es nicht schon genug Finbox-Systeme gibt. Neuerdings stecken Slotboxen in immer mehr Boardhecks. Wer der Meinung ist, dieses System ist eine weitere Eintagsfliege, könnte sich täuschen. Ob die Slotbox aber die anderen Finnensysteme verdrängen kann, zeigt der Vergleich der Vor- und Nachteile.

Jeder, der sich ein neues Board zugelegt hat und trotzdem seine alte Finne weiterverwenden will, kennt das Problem wohl. Die eigene Finne passt grundsätzlich nie zum Finnenkasten des Wunschboards. Nicht selten bestimmt die alte Zubehörfinne im Keller durch ihr System die Kaufentscheidung beim neuen Brett. Da kann man sich schon einmal fragen: Warum eigentlich dieses Finnen-Wirr-Warr? Und welches System ist jetzt das Beste für mich?

Die Antworten darauf und auf weitere Fragen gibt’s hier. Fünf  verschiedene Finbox-Systeme sind zurzeit bei Windsurfboards etabliert. Die Powerbox, die Tuttle-Box, die Deep Tuttle-Box, die US-Box und die neueste von al-len, die Slotbox. Lange Zeit verhinderten Patente, dass bestimmte Boxen bei allen Herstellern verbaut wurden, heute steht es den Marken jedoch offen, aus den Box-Systemen zu wählen. Auch aus ihrer Sicht sollte eine gewisse Einheitlichkeit natürlich sinnvoll sein.

Solide und umkompliziert: Die Powerbox ist die am weitesten verbreitete Variante der Finbox-Systeme, bei der die Finne einfach von unten in den Finnenkasten gesteckt und dann von oben mit einer Schraube fixiert wird. Ihr größter Vorteil ist, dass sich die Finne durch die konische (keilförmige) Form des Finnenkopfes immer wackelfrei und fest in die Box zieht. Geringe Fertigungstoleranzen werden so ausgeglichen. Die Powerbox bietet einfache Anwendung und ausreichend Stabilität, selbst bei den etwas längeren Finnen.

Um diese Stabilität jedoch noch weiter zu erhöhen bieten die Tuttle-Box und die Deep Tuttle-Box die Möglichkeit, anstatt einer zwei Schrauben zur Fixierung der Finne zu verwenden. Beide Systeme verzeihen keine Toleranzen. Durch die geraden Wangen muss die Finne millimetergenau in die Box passen. Häufig ist die Finne zu dünn, zu dick, zu hoch oder zu flach, so dass selbst bei den passenden Serienfnnen Schleifarbeit angesagt ist.

Mini Tuttle fndet man häufg bei Quads, um die kleinen Finnen fixieren zu können. Nachteil hier ist, dass die Position der Finnen nicht variiert werden kann.

Den kompletten Vergleich der Finnenbox-Systeme erhaltet ihr als PDF-Download.

In Sachen Stabilität und Haltbarkeit macht der Tuttle-Box und der Powerbox (rechts) keiner was vor. Vor allem die Powerbox zeichnet die einfache Handhabung aus. Für alle Finnen über 50 Zentimeter Länge empfehlt sich die Tuttle- oder Deep Tuttle-Box, die einen noch längeren Finnenkopf besitzt.

 

Diese beiden machen den Wave-Markt unter sich aus. Die neuartige Slotbox (links) und die altbewährte US-Box kämpfen um die Vorherrschaft im Segment kleiner Finnen.

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