Starboard Go 151 mit Schwert

 • Publiziert vor 9 Jahren

FAZIT: Ein sehr gelungenes Kompromissboard, dass sowohl dem schon gleiterfahrenen Aufsteiger viel Spaß machen wird, aber auch (mit einer zusätzlichen kleineren Finne hinten) für Anfänger und Kinder geeignet scheint.

Der Starboard Go überzeugt als besonders vielseitiges Board. Die individuellen Stärken liegen dabei noch eher im Gleitwindbereich.

Starboard hat eine riesige Palette an Boards – leider war das schwertlose Pendant “Rio” zum Test kurzfristig nicht verfügbar. Der Go – mit seinem einzigartigen Schwertkonzept – zeigte aber auch solo, wie ein besonders vielseitiges Board aussehen kann.

An Land: Als einziges der Schwertboards kommt der Go mit einer richtig großen Finne im Heck in den Test. Das von unten gesteckte, von oben verschraubte Schwert ist ebenfalls ein Novum. Gut gefallen hat auch der große Deckteppich, den gibt’s anderswo aber auch.

Auf dem Wasser: Der Go bietet als Gleitlernbrett gleich zwei Vorzüge: Mühelos und gleichmäßig rutscht das Board schon bei wenig Druck im Segel los – und gleitet dann auch bei zunehmendem Tempo äußerst stabil übers Wasser. Aufsteigern nimmt das die Kontrollsorgen, gute Surfer können das Board mit wenig Aufwand schön schnell machen. Vor allem das Speedfeeling ist beeindruckend, die Finne bietet sehr guten Grip und man rast wie mit einem großen Freerider über den See. Nicht ganz so auf der fast rennsportlichen Seite wie der Fanatic Shark, dafür aber besonders einfach zu kontrollieren. Selbst mit weiter vorne montierten und dort für Gleitaufsteiger sehr gut geeigneten Schlaufen, macht es schon richtig Spaß mal in der Böe abzufallen und Gas zu geben. Auch Powerhalsen aus schneller Gleitfahrt gelingen gut, und vor allem gleitet das Brett dabei sicher und flüssig durch die Kurve.

Volumen*: 159 L Gewicht**: 12,0/14,0 kg Länge*: 255,0 cm Breite*: 79,5 cm Preis: 1249 Euro

* = surf-Messung; **Rumpf/inkl. Schlaufen, Finne, Schwert

Im Gegensatz zu den verbreiteten Klappschwertern wird das Schwert bei Starboard wie die Finne gesteckt und festgeschraubt. Nachteil: Du kannst nicht während der Fahrt „umschalten“.

Vorteile: Das System ist leichter, wenig anfällig, es stört kein dicker Knopf an Deck und das Board kann später für Tage mit gutem Gleitwind sauber und leicht mit einem speziellen Einsatz (Serienzubehör) abgedichtet werden.

Finnen: Drake Freeride 48,0 cm + Shallow 41,0 cm/Tuttlebox/GFK.

Web: www.star-board.com

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