Redaktion

Fliegende Eidgenossen

  • Manuel Vogel
16.04.2020

Das Schweizer Label Indiana erweitert sein Wassersport-Portfolio auch ins Windsurf-Segment – und setzt dabei auf einen bekannten Shaper.

Andi Widmann, langjähriger Shaper der Custom-Schmiede WARK aus Konstanz, stellt für Indiana sein Know-how zur Verfügung. Wir haben ihn zum Interview gebeten.

Andi Widmann

SURF: Andi, wie kam die Kooperation mit Indiana zustande?

AW: Indiana kam vor einigen Jahren auf mich zu, nachdem ich begonnen hatte, auch Race-SUP-Boards zu shapen und diese sehr erfolgreich waren. Seitdem erweitern wir das Portfolio gemeinsam Stück für Stück, über Wellenreiter, Wakesurfboards und jetzt eben auch Windfoilbretter.

Das Indiana Wind Foil ist ein reines Foilbrett. Warum kein Hybrid zum Windsurfen und Foilen?

Zum Anfangen finde ich ein reines Foilbrett einfach besser. Das Volumen ist weit hinten konzentriert, man kann bereits im Dümpeln in die Schlaufen und dann entspannt abheben. Die kurze Nase hilft, das Brett in der Luft stabil fliegen zu lassen. Trotzdem war es mir natürlich wichtig, noch genügend Volumen im Bug zu behalten, um sicher Schotstarten zu können.

In welchen Größen ist das Brett verfügbar?

Es wird in 110, 125 und 140 Litern gebaut, jeweils mit Vollcarbondeck und verstärkten Bug- und Kantenbereichen. Passen soll es zu den typischen Freeridefoils, der Fokus liegt ganz klar auf der Einfachheit. Gerade als kleinere Marke ist es wichtig, nicht zu extrem zu werden, sondern erst mal die Kernzielgruppe zu bedienen.

85 Zentimeter misst die Spannweite des Indiana Foils 850S. Die Flügel sind aus Carbon, der Mast aus Aluminium

Indiana bietet auch Foils an. Welches passt für euer Windfoilbrett am besten?

Eindeutig das 850S, die Bezeichnung bezieht sich auf die Spannweite von 85 Zentimetern. Das Foil bietet viel Auftrieb und hat ein sehr ruhiges Fahrverhalten, ideal zum Lernen. Damit eignet es sich am besten für Segelgrößen zwischen 5,0 und 7,0 qm, also für alle, die einfach und unkompliziert mit kleinen Segeln ihren Spaß haben wollen. Das Profil ist nur mäßig dick, damit es auch noch schnell wird.

Indiana setzt auf die weit verbreitete Deep Tuttlebox

Die Flügel sind aus Carbon, der Mast aus Alu – warum macht das Sinn?

Die Flügel sind sehr leicht, weil aus einem gefrästen Schaumkern hergestellt, der mit Carbon laminiert ist. Um das Ganze möglichst torsionssteif zu gestalten, setzen wir beim Mast auf ein recht dickes und solides Aluprofil, die Verbindungen zu Fuselage und Brett erfolgen über eingeschobene Metallplatten, welche sehr steif sind.

Was kosten die Foilprodukte von Indiana?

Das Brett liegt bei 1680 Euro, das komplette Foilset mit Flügel, Fuselage und Mast bei 1447 Euro. Alles ist modular und lässt sich einzeln austauschen.

Infos: https://shop.indiana-paddlesurf.ch

Hinweis: In der surf-Ausgabe 6-2020 findet ihr einen Test des Indiana Foil-Pakets und weiterer Foilprodukte. Um keine Ausgabe mit getesteten Neuheiten mehr zu verpassen, findest du hier unsere günstigen Abo-Angebote: https://www.delius-klasing.de/surf

Weitere Stories

  • Test Foilboards & Foils 2020 – alle Features & Details

    19.06.2020

    In den Ausgaben Juni & Juli findet ihr Tests der besten Board/Foil-Kombinationen zum genüsslichen Cruisen und für ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Fliegender Teppich

    19.05.2020

    Tabou bringt mit dem neuen Modell Magic Carpet ein Hybridkonzept, welches zum Wingfoilen, SUPfoilen und natürlich ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Fliegende Eidgenossen

    16.04.2020

    Das Schweizer Label Indiana erweitert sein Wassersport-Portfolio auch ins Windsurf-Segment – und setzt dabei auf ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Das neue Olympiaboard iQFoil im Quick Check

    22.03.2020

    Seit kurzem ist klar: Das iQFoil ersetzt das alte Olympiaboard RS:X bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Kurztest 2020: Slingshot Freestyle

    16.03.2020

    Das Freestyle-Foilbrett von Slingshot ist für richtige Trickser gedacht, die ein agiles und kompaktes Brett für ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Test 2019: Foils 2.0

    01.02.2020

    GA-Sails kommt frisch und ganz neu mit Foils auf den Markt, Fanatic gibt erstmalig ein wirklich ausgereiftes Produkt ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Test 2019: Foils und Boards für Einsteiger

    19.12.2019

    Auf dem Foil gleitest du majestätisch und erhaben über den See – oder hoppelst als Parodie der Albatros-Airline von ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Test: Foilboard Fanatic Stingray

    18.10.2019

    Mit dem Stingray bringt Fanatic 2020 ein reines Foilboard auf den Markt. Wir haben die Neuheit ausprobiert und ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Schon gefahren: Freeridefoils von Fanatic und GA Sails

    31.07.2019

    Mit zunehmender Entwicklung werden sich die Foils in den einzelnen Katagorien ähnlicher. So wie die beiden ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Alles was du über Foilboards wissen musst!

    03.07.2019

    Foilsurfen ist aktuell in aller Munde und natürlich hat es nicht lange gedauert, bis Neueinsteiger auch in diesem ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Test Foils 2019: Detailfotos

    21.05.2019

    Aktuell in surf 6/2019: Alle wichtigen Nachzügler-Foils und Foilboards und die ersten Modelle 2020 – von Fanatic, GA ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Einzeltest 2019: Foil AFS Wind 85

    30.04.2019

    AFS ist die Foilmarke von AHD mit langjähriger Erfahrung in der Foilentwicklung – so konnte das neue AFS Wind 85 ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined