Fliegender Teppich Fliegender Teppich Fliegender Teppich

Fliegender Teppich

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor 5 Monaten

Tabou bringt mit dem neuen Modell Magic Carpet ein Hybridkonzept, welches zum Wingfoilen, SUPfoilen und natürlich als Windsurf-Foilbrett geeignet sein soll. Wir haben bei Marketing-Mann Konstantin Weier nachgefragt, was es damit auf sich hat.

Konstantin, was ist die Idee hinter Konzepten wie dem Magic Carpet?

Die Idee ein solches Brett zu bauen, entstand aus dem Wing-Trend. Man kann ja davon halten was man will, aber es gibt einfach unbestritten ein großes Interesse daran. Gleichzeitig wird auch SUPfoilen und natürlich Windsurf-foilen immer beliebter und es lag daher nahe, ein Brett zu konzipieren, was all das kann. Es ist für Leute, die einfach möglichst viel aufs Wasser wollen, egal in welcher Disziplin.

Die neuen Wings werden ja in der Windsurfgemeinde durchaus skeptisch beäugt – für viele ist das eher Kitesurfen als Windsurfen. Wie schätzt du das ein?

Relativ gemischt. Die Haltetechnik und die Tatsache, dass man seinen Motor direkt in der Hand hat, ist eigentlich viel näher am Windsurfen. Der Schirm erinnert natürlich an einen Kite. Die Übergänge zwischen den Sportarten sind sowieso fließend und es gibt Leute, die einfach möglichst oft Spaß auf dem Wasser haben wollen, unabhängig davon in welcher Disziplin oder Sportart. Niemand wird deswegen aufhören zu Windsurfen, es ist einfach eine Ergänzung.

Der Magic Carpet ist sowohl mit einer Deep-Tuttlebox als auch einer Doppelschiene ausgestattet. Der Tragegriff ist überaus praktisch

Mit dem SUP in der Welle zu foilen oder mit dem Wing klar zu kommen, ist nicht gerade einfach. Welches Fahrlevel sollte man mitbringen, um den Magic Carpet überhaupt nutzen zu können?

Es gibt das Board mit 110 und 120 Litern. Damit fallen natürlich Wassersportler, die das SUPen in der Welle erst lernen, raus, Man sollte schon sicher in der Welle SUPen und Wellen catchen können. Zum Wingfoilen ist der Magic Carpet eher groß, man kann darauf gut die ersten Flüge und Halsenmanöver üben. Um damit Tricks und Sprünge zu machen, ist das Brett dann aber etwas zu groß.

Und zum Windfoilen?

Zum Windfoilen spricht das Konzept in erster Linie Einsteiger ins Foilen und weniger leistungsorientierte Foiler an, die sonst auf 120-Liter-Boards sicher windsurfen. Man kann den Magic Carpet mit oder ohne Schlaufen nutzen, ideal funktioniert er mit kleinen und mittleren Segelgrößen bis 6,5 qm ohne Camber.

Welche Foil-Typen empfehlt ihr für das Board?

Ideal sind die typischen Freeride-Foils wie unser Hybrid-Foil und das Mach 1-Foil, also Flügel, die nicht zu extrem sind. Damit kommt man früh ins Fliegen und kann auch mit kleinen Segeln früh aufs Wasser. Sehr leistungsorientierte Racefoils sind entsprechend weniger gut geeignet. Bezüglich der Befestigungssysteme bietet der Magic Carpet beide Optionen – man kann sowohl Foils für Deep Tuttlebox als auch solche für die Doppelschiene montieren.

Das Board soll für drei Foil-Disziplinen geeignet sein – Windfoilen, SUPfoilen und mit dem Wing. Gibt es Flügel, die für alle drei Disziplinen geeignet sind?

Flügel zum SUPfoilen und zur Benutzung mit dem Wing sind in der Regel noch etwas dicker und aufstriebsstärker als Foils zum Windsurfen. Es gibt aber Kompromisse, die alles ermöglichen, z.B. unseren Mach 1-Flügel.

In welcher Bauweise gibt’s den Magic Carpet und in welchen Größen?

Der Magic Carpet kommt im April vorerst in unserer robusten MTE-Bauweise in den Handel und wird in zwei Größen verfügbar sein, mit 110 und 120 Litern und Breiten von 73 bzw. 78 Zentimetern. Der Verkaufspreis wird bei 1700 Euro liegen.

Weitere Infos unter www.tabou-boards.com

Schlagwörter: Foilboards Interview


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