Starboard Kode 113 Carbon

 • Publiziert vor 9 Jahren

surf-Empfehlung: Wir empfehlen den Kode sportlichen Freeridern mit fortgeschrittenem Fahrkönnen, weniger für Fahrer, die die Powerhalse erst lernen möchten. Springen, schneidige Gleitmanöver und sportliches Fahrgefühl sind die Stärken des Boards. Für reine Racer fehlt die ganz außen liegende Schlaufenposition.

[Board] Starboard Kode 113 Carbon : [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Dahab

An Land: Im Starboard Kode ist die große 38er-Finne solide in einer Tuttlebox verankert. Die Auswahl an Freemovefinnen ist hierfür allerdings kleiner als bei der komfortabler zu bedienenden Powerbox. Die tiefen Cut Outs Im Heck könnten ebenfalls vom Slalomboard übernommen sein. Die weichen, super zu verstellenden Schlaufen garnieren das Board in eher gemäßigter Freemoveposition auf dem Deck, schon die äußeren Schlaufen sitzen ein gutes Stück vom Rail entfernt. Dazu lassen sich die Schlaufen auch weit innen befestigen: Auf dem recht schmalen Heck einmal als sehr mittig orientierte Doppelschlaufe und natürlich als Single in der Mitte. Der runde Decksverlauf ermöglicht dabei einen angenehmen Stand. Dick in der Mitte (das Volumen muss auf 2,38 Meter Länge versteckt werden) und dünne Rails – das führt durchgehend zu einem sehr verrundeten Deckshape, ähnlich wie beim Tabou 3S. Der Volumenschwerpunkt ist dabei um den Bereich der vorderen Schlaufen konzentriert. Das vergleichsweise nur sehr geringe, nahezu plane “V” im hinteren Teil des Unterwasserschiffs dürfte die recht sportliche Gleitcharakteristik erklären.

Auf dem Wasser: Der Starboard ist auf Spaß kodiert, das vermittelt das Board vom ersten Meter an. Dabei dürfte das sehr kippstabile, breite Board vor allem dem engagierten Manöversurfer gefallen. Der rote Renner läuft besonders frei, leicht am Fuß und spritzig übers Wasser und lässt sich gerne zum Take Off motivieren. Das Board wirkt so deutlich kleiner und agiler am Fuß als die gemütlicheren Vertreter, wie beispielsweise der Exocet Cross, erfordert dafür aber auch mehr Führungsarbeit im Kabbelwasser; mit etwas Körperspannung fliegt der Kode aber sauber über den Chop. Die stärker nach innen orientierten Schlaufen sind auf dem gerundeten Deck in bequemer Stellung positioniert, von dort lässt sich das Board äußerst flink durch die Halse manövrieren. Mit viel Speed gleitet es durch die Kurve, reagiert dabei sehr schnell und direkt auf Fußsteuerung, muss aber gerade bei welligen Bedingungen aktiv gesteuert werden. Statt mit deppeneinfacher Halsenautomatik wird der Kode mit proaktivem Sportprogramm und ohne ESP ausgeliefert. Das sorgt für viel Fahrfreude und großes Manöverpotenzial.

Web: www.star-board.com

surf-Messung:

Volumen: 115 L Gewicht: 6,55 kg Länge: 238,0 cm Breite: 67,5 cm

Preise: 1899*/1749**/1549*** Euro

Info: APM Marketing GmbH, Tel.: 08171/387080

Der Starboard Kode zeigt besonders viel Decksrundung.

Finne: Drake Freeride Glide 38,0 cm/Tuttlebox/G10

Gehört zur Artikelstrecke:

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Themen: 113CarbonKodeStarboard

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