Test: Naish Starship 105 Test: Naish Starship 105 Test: Naish Starship 105

Test: Naish Starship 105

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor einem Jahr

Zur Saison 2020 hat Naish seinen Freerider Starship komplett überarbeitet. Wir haben das neue Design bereits getestet und verraten euch, wie sich die Generalüberholung auswirkt.

An Land:

Naish hat sein Modell Starship durchs Stubby-Sieb gepresst – mit recht gerader Outline und markant eckigen Bug- und Heckpartien hat das Board mit seinem Vorgänger rein optisch nichts mehr zu tun. Deutlich kompakter fällt das Brett jetzt aus, mit 236 Zentimeter Länge liegt das 105-Liter-Modell aber immer noch im normalen Rahmen für derartige Freemoveboards. Verfügbar ist der Starship in den Größen mit 85/95/105 und 115 Liter.

Manuel Vogel Neben einem manöverorientierten 3er Setup lassen sich die Schlaufen beim Naish Starship auch etwas weiter außen, in gemäßigter Freerideposition, montieren.

Auf dem Wasser:

Der Stubby kommt nach wie vor gut auf Touren, lediglich am untersten Windlimit verlangt das Board jetzt eine etwas aktivere Fahrweise als das Vorgängermodell. Dafür wirkt das Brett im Gleiten spürbar freier, sportlicher und kompakter. Die Kontrolle ist auch bei ruppigen Bedingungen nach wie vor auf sehr hohem Niveau, der Starship setzt gedämpft ein, zieht wie auf Schienen dahin und wirkt schnell und sportlich zu fahren – eine überaus gelungene Kombi. Trotz 36er-Singlefin dreht das von uns getestete 105-Liter-Modell gefühlt deutlich enger und auch carven kann das Brett dank der geraden Outline nun besser als sein Vorgänger. Die spürbar sportlichere Ausrichtung bezahlt man mit kleinen Einbußen beim Easy Jibing – die Kante zu stabilisieren und die Halse durchzugleiten erfordert jetzt mehr Feingefühl. Unterm Strich ein gelungenes Brett mit gutem Einsatzbereich von Bump & Jump bis Freeride. Preis: 1849 Euro

Infos unter www.naish.com

Themen: Naishsurf-Test


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