Alle Fakten über Windsurf-FreestyleboardsFoto: Manuel Vogel

Boards-FreestyleAlle Fakten über Windsurf-Freestyleboards

Manuel Vogel

 9/13/2018, Lesezeit: 2 Minuten

Was sich hinter Freestyleboards verbirgt, welche Besonderheiten die Shapes aufweisen und für wen sie sich eignen, erfährst du im großen Windsurf Board Guide.

Was Ende der 1990er bei legendären Wettkämpfen wie dem "King of the Lake" am Gardasee seinen Ursprung fand, hat sich bis heute zu einer der dynamischsten Disziplinen im Windsurfsport entwickelt: Freestyle, das bedeutet Tricks, Slides, Loops  und andere Sprünge auf Flachwasser. Wurden in der Gründungszeit vor allem noch Gleitmanöver wie Halsenvarianten und erste Sprünge gezeigt, geht das Niveau seitdem durch die Decke und beinahe täglich werden neue Tricks erfunden und kombiniert.

Genauso speziell wie die Manöver sind auch die Bretter. Freestyleboards zeichnen sich durch folgende Charakteristika aus:

Fußschlaufenposition sehr weit innen und vorne, um maximal weit über der Brettmitte zu stehen. Eine weiter außen liegende Position fehlt auf diesen Boards.Foto: Manuel Vogel
Fußschlaufenposition sehr weit innen und vorne, um maximal weit über der Brettmitte zu stehen. Eine weiter außen liegende Position fehlt auf diesen Boards.
Optimiert sind die kompakten Boards auf schnelle Rotationen uns SlidesFoto: Manuel Vogel
Optimiert sind die kompakten Boards auf schnelle Rotationen uns Slides
Viel Volumen im Heck- und Centerbereich liefert viel Pop für den Absprung auf FlachwasserFoto: Manuel Vogel
Viel Volumen im Heck- und Centerbereich liefert viel Pop für den Absprung auf Flachwasser
Optimierung der Shapes auf Sprung- und Slidingtricks, runde Kanten sollen das ungewollte "Catchen" in Rotationen verhindernFoto: Manuel Vogel
Optimierung der Shapes auf Sprung- und Slidingtricks, runde Kanten sollen das ungewollte "Catchen" in Rotationen verhindern
Sehr kurze Finnen, die das Sliden unterstützen; normal sind 16-21cm. Zum Vergleich: Freerideboards im gleichen Volumenbereich werden durchschnittlich mit zehn Zentimeter längeren Finnen bestückt.
Sehr kurze Finnen, die das Sliden unterstützen; normal sind 16-21cm. Zum Vergleich: Freerideboards im gleichen Volumenbereich werden durchschnittlich mit zehn Zentimeter längeren Finnen bestückt.
Fußschlaufenposition sehr weit innen und vorne, um maximal weit über der Brettmitte zu stehen. Eine weiter außen liegende Position fehlt auf diesen Boards.Foto: Manuel Vogel
Fußschlaufenposition sehr weit innen und vorne, um maximal weit über der Brettmitte zu stehen. Eine weiter außen liegende Position fehlt auf diesen Boards.
Optimiert sind die kompakten Boards auf schnelle Rotationen uns SlidesFoto: Manuel Vogel
Optimiert sind die kompakten Boards auf schnelle Rotationen uns Slides
Optimiert sind die kompakten Boards auf schnelle Rotationen uns Slides
Viel Volumen im Heck- und Centerbereich liefert viel Pop für den Absprung auf Flachwasser
Optimierung der Shapes auf Sprung- und Slidingtricks, runde Kanten sollen das ungewollte "Catchen" in Rotationen verhindern
Sehr kurze Finnen, die das Sliden unterstützen; normal sind 16-21cm. Zum Vergleich: Freerideboards im gleichen Volumenbereich werden durchschnittlich mit zehn Zentimeter längeren Finnen bestückt.
Fußschlaufenposition sehr weit innen und vorne, um maximal weit über der Brettmitte zu stehen. Eine weiter außen liegende Position fehlt auf diesen Boards.

Freestyleboards sind Spezialisten-Boards für Spezialisten! Die Vorteile kann man vor allem beim Sliden und Rotieren auskosten – wer Flaka, Spock oder noch schwierigere Tricks üben will oder schon kann, für den macht ein Freestylebrett immer Sinn.

Wer Moves wie Spock, Culo oder Kono weder kennt noch kann, braucht über diese Brettgruppe nicht nachzudenken. Warum? Die Nachteile auf der Geraden sind für Nicht-Freestyler immens – schlechtes Höhelaufen, Führungsverlust der kurzen Finne und geringeres Speedpotential machen ein Brett dieser Gruppe dann schnell zum Fehlkauf. In diesem Fall lohnt ein Blick zu Brettgruppen wie Freestyle-Wave oder Freemove, hier bekommt man Boards, die erste Freestyletricke ebenfalls mitmachen, dabei aber auf der Geraden spürbar schneller und besser fahren.

Ideale Segel für diese Brettgruppe: Freestylesegel, Wavesegel