Waveboard 2023Flikka Compact 85 im Test

Surf Testteam

 · 13.12.2022

Flikka Compact im surf-Test
Foto: Oliver Maier

Waveboard-Test 2023: Der Flikka Compact 85 in der Einzelbewertung mit allen Stärken und Schwächen

Das Board aus der slowenischen Custom-Schmiede kann auf Wunsch hinsichtlich Stance und Bauweise angepasst werden. Ein geringes Gewicht und doppelte Schlaufenplugs mit Stahlgewinde lassen die Aus­stattung sehr hochwertig erscheinen. Je nach Vorliebe und Körpergewicht kann man zwischen zwei verschieden großen Finnen-Setups wählen. Unabhängig davon kommt das Brett in der Angleitphase mühelos auf Touren und läuft im Chop schnell, aber wunderbar gedämpft – das vermittelt viel Sicherheit zum Springen und bei ruppigen Bedingungen.

Verlagssonderveröffentlichung

Diese Komfort-­Charakteristik setzt sich auch beim Wellenabreiten nahtlos fort: Das Compact-Waveboard carvt mit sattem Kantengriff durch den Bottom Turn und zieht störendem Chop auf dem Wellenface schnell den Zahn. Dabei sind sowohl lange, gecarvte Radien über den vorderen Fuß, als auch vertikale Turns hoch zur Wellenlippe drin. Erst wenn die Wellen kraftvoll werden und man mit ­kleinsten ­Segeln unterwegs ist, kommt der Shape bezüglich ­seiner Drehfreudigkeit etwas ans Limit – für eher ­leichte Fahrer (unter 80 Kilo) würden wir daher das kleinere Finnen-Setup empfehlen.

surf-Fazit: Super Kombi aus Kontrolle, Gleitpower und Dreheigenschaften – und ­daher mit großem Einsatzbereich gesegnet.

Technische Daten Flikka Compact 85

  • Gewicht: 5,94 kg
  • Länge: 221 cm
  • Breite: 57,9 cm
  • Finne: 2×10 + 2×14 und 2×9 + 2×15 (4×Slot-Box)
  • Preis: 2090 Euro
  • Erhältliche Größen: Erhältlich sind alle Volumengrößen von 65 Liter bis 130 Liter, Boards werden auf Kundenwunsch gebaut, Ausstattungen und Box-Systeme (US-Box, Slot-Box) sind konfigurierbar.
  • Infos unter flikkaboards.com