Waveboard 2023RRD Cult 88 im Test

Surf Testteam

 · 13.12.2022

RRD Cult 88 im surf-Test
Foto: Manuel Vogel

Waveboard-Test 2023: Der RRD Cult 88 in der Einzelbewertung mit allen Stärken und Schwächen

Mit den markanten Wingern im Heck, geht der RRD Cult unverändert in die neue ­Saison. Die Straps fallen etwas härter aus, lassen sich aber weit nach vorne und hinten versetzen. Im Unterwasserschiff sollen eine tiefe Monokonkave und Channels eine gerade Gleitfläche mit einer runden Bodenkurve im Railbereich vereinen. Auf dem Wasser gehört der Cult zu den besten Angleitern, auch mäßiger ­Segelzug wird sofort 1:1 in Speed umgesetzt. ­Angepowert läuft das Brett frei und durchaus etwas härter als die Komfortbretter der Gruppe, auch bei schlappen Windbedingungen kann man sich damit schon auf die Jagd nach Sprungrampen machen.

Auf der Welle überzeugt der RRD vor allem bei kleinen und mittleren Wellenhöhen, hier kann er sein Potential bei engen Radien über den hinteren Fuß voll ausspielen und mäßige Bedingungen in einen echten Spielplatz verwandeln. Nur bei druckvollen Wellen und viel Wind fallen die Radien bei Bottom Turns über den vorderen Fuß etwas gemäßigter aus. Mit 88 Litern liegt das Board auch am oberen Ende dieser Gruppe, der 82er wäre eine radikalere Alternative. ­

surf-Fazit: Der Cult punktet als sehr schnelles, gleitstarkes und Haken-­schlagendes Skateboard vor allem bei Bump&Jump-Bedingungen und in moderater Brandung.

Technische Daten RRD Cult 88

  • Gewicht: 6,76 kg
  • Länge: 219,6 cm
  • Breite: 58,6 cm
  • Finne: 18 + 2×10 (3×Slot-Box)
  • Preis: 2899 Euro
  • Erhältliche Größen: 74, 82, 88 und 94
  • Infos unter robertoriccidesigns.com