Test: RRD Convertible WindSUP Test: RRD Convertible WindSUP Test: RRD Convertible WindSUP

Test: RRD Convertible WindSUP

 • Publiziert vor 2 Jahren

Das RRD Convertible will mit seinen 3,15 Metern Länge ein Allrounder zum Paddeln und Windsurfen sein. Wir haben das Modell ausprobiert und verraten euch, ob dieser Plan aufgeht.

Ein gelungener Dreikämpfer ist das Airsup Convertible von RRD und trägt damit seine Vorzüge schon im Namen. Mit einer Länge von 3,15 Metern zählt es zu den Allround-SUPs, mit denen auch mal eine Tour über den See Spaß macht, die sehr gut drehen und bei 34 Inch Breite sogar auf Flüssen mit ein bisschen „Wildwasser“ gepaddelt werden können (bitte nur nach fachkundiger Anleitung). Für ganz lange Touren ist das Board nicht erste Wahl, dafür fehlt es aufgrund der im Vergleich zu reinen Tourenboards reduzierten Länge verständlicherweise etwas am guten Geradeauslauf. Als Spaßmobil in Strandnähe oder als Familienbrett taugt der RRD mit seinen 275 Liter Volumen dafür umso mehr. Mit der extrem großen, dicken und profilierten Mittelfinne, die beim Windsurfen wirklich wie ein richtiges Schwert funktioniert, können leichte Anfänger oder Kinder darauf Windsurfen von „Null“ lernen. Im Vergleich zu den meist üblichen kleinen Mittelfinnen anderer WindSUP-Anbieter ist das ein echter Vorteil!

Die Centerfinne fällt beim RRD Convertible überdurchschnittlich groß aus, was die Windsurf-Eignung massiv verbessert.

So macht auch das „Cruisen“ bei Leichtwind Spaß, weil man jederzeit mühelos aufkreuzen kann. Sogar unser SUP-Proband ohne Windsurferfahrung kam damit auf Anhieb zum Startpunkt zurück. Das Board reagiert sehr gut auf Segelsteuerung – selbst mit einem recht kleinen 4,5er Rigg. Damit qualifiziert sich das Brett auch als Untersatz für Windsurf-Kids, bei denen auf längeren Boards der Steuerimpuls des Segels oft nicht mehr ausreicht, um das Brett vernünftig zu drehen.

Der Kasten der Centerfinne kann komplett entfernt werden. Wer überwiegend paddeln will, reduziert dann den Wasserwiderstand auf ein Minimum.

Der Kasten für die Centerfinne wird mit zwei Schrauben am Unterwasserschiff montiert, was zwar etwas fummelig ist, aber den großen Vorteil bietet, dass er zum Paddeln komplett entfernt werden kann und dann beim Zusammenrollen ebenfalls nicht stört. Die Centerfinne selbst muss dann allerdings mit einer Schraube im Finnenkasten fixiert werden – das einzige kleine Manko dieses ansonsten sehr gelungenen Allrounders.

Der Preis des Boards, inklusive Pumpe, Finnen und Rucksack liegt bei 1229 Euro.

Infos unter www.robertoriccidesigns.com

Themen: RRDWindSUP


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