Hall of Fame - Rumeshalle des Windsurfens

 • Publiziert vor 16 Jahren

Noch besteht die Hall of Fame der Professional Windsurfers Association (PWA) nur virtuell, doch seit 2002 werden jedes Jahr aus den Vorschlägen der Fachjournalisten der größten Windsurf-Magazine drei Namen nominiert. Im ersten Jahr waren es Robby Naish, der Hero des Windsurfens, Jim Drake, der Erfinder und Hoyle Schweitzer, der den original Windsurfer produzierte und weltweit unters Surfervolk brachte. 2003 kamen drei neue Heros dazu: Arnaud de Rosnay, Mike Waltze und Ken Winner. Für 2004 stehen die neuen Mitglieder noch nicht fest.

Diese drei Namen sind ein Synonym für das Windsurfen: Jim Drake, Hoyle Schweitzer und Robby Naish. Sie waren die ersten, die 2002 in die Hall of Fame einziehen durften.

Jim Drake hat im Mai 1967 in Marina del Ray (Kalifornien) den von ihm erfundenen original Windsurfer erstmals zu Wasser gebracht.

Hoyle Schweitzer, dem er sein Patent anschließend verkaufte, baute eine Produktion auf und vertrieb das „Sailboard“ in der ganzen Welt. Damit wurde Windsurfen richtig bekannt.

Hoyle Schweitzers größter Botschafter aber wurde Robby Naish. Neben seinem Können und den sportlichen Erfolgen (Windsurfer-Weltmeister 76-79, Overall-Profi-Weltmeister 83-87) war es seine sympathische Art, die das Windsurfen populär machte. Robby Naish wurde vor zwei Jahren schon in die PWA Hall of Fame aufgenommen. Im Mai 2004 genoss der Hero eine weitere Ehrung für seinen ersten WM-Titel 1976. Als Auszeichnung nun die Integration in die „Hawai'i Sports Hall of Fame“ im Honolulu Country Club.

Drei neue Heros folgten 2003: 2003 war die Wahl nicht einfach. Letztendlich entschieden sich die Journalisten mit zwölf Stimmen für Baron de Rosnay, der mit abenteuerlichen Überquerungen (z.B. durch die Beringstraße von Alaska nach Russland) in den 80ern für Schlagzeilen sorgte. 1985 verscholl Rosnay auf dem Trip von China nach Taiwan.

Neun Stimmen vereinigte Mike Waltze auf sich, der als Erstbesurfer von Hookipa gilt und außerdem Jaws entdeckte.

Der Amerikaner Ken Winner (acht Stimmen) als früherer Worldcup-Star war er auch als Designer für die Kites von North Sails verantwortlich.

Die Nominierten für 2004 Robby Naish, Jim Drake und Hoyle Schweitzer sind schon drin, letztes Jahr zogen Mike Waltze, Ken Winner und Arnaud de Rosnay in die Ruhmeshalle der Professional Windsurfers Association (PWA) ein. Neben den Fachjournalisten aus aller Welt soll auch das Publikum abstimmen können, dieses Ergebnis fließt mit 40 Prozent in die Gesamtwertung ein. Momentan liegen unter den Nominierten der ehemalige Speed-Weltrekordler Pascal Maka (mitte), der Surf-Fotograf Darrell Wong (rechts) aus Hawaii und die mehrmalige PWA-Profiweltmeisterin Nathalie LeLievre in der Gunst vorne. Wann die Abstimmung erfolgen wird, lässt die PWA noch offen, die im Moment alle Hände voll zu tun hat mit den laufenden Worldcups. Wir berichten, sobald es Neuigkeiten gibt.

Nathalie LeLievre, Paskal Maka und Darrell Wong (v.l.n.r.)

Jim Drake

Diane und Hoyle Schweitzer

Robby Naish

Arnaud de Rosnay, verschollen

Mike Waltze

Ken Winner


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