Freemovesegel – die AlleskönnerFoto: Stephan Gölnitz

Segel-FreemoveFreemovesegel – die Alleskönner

Manuel Vogel

 9/7/2018, Lesezeit: 2 Minuten

Was sich hinter Windsurf-Segeln der Kategorie "Freemove" verbirgt, welche Besonderheiten die Segel aufweisen und für wen sie sich eignen, erfährst du im großen Windsurf Segel Guide.

Viele Namen, die oft Dasselbe bezeichnen. Denn egal ob Freemove, Crossover oder Bump & Jump auf der Verpackung steht, verbirgt sich dahinter immer ein Segel, dass für einen größtmöglichen Einsatzbereich konzipiert ist. Unkompliziertes Heizen auf Flachwasser, mal ein Basic-Freestyletrick oder eine Session in kleiner Ostseewelle – mit diesen Segeln soll alles möglich sein. Dieser Allroundanspruch spiegelt sich auch im Segeldesign wieder:

Freemovesegel sind vor allem in den Größen von 5,0-7,0qm verbreitet, diese werden dann von 5-6 Segellatten stabilisiert und zeichnen sich durch folgende Charakteristika aus:

Foto: Stephan Gölnitz

Keine Camber, meist für Skinny-Masten (RDM) designt. RDM-Masten sorgen auch für leichte und weiche Lattenrotation

Foto: Stephan Gölnitz

Mäßig lange Gabel und ein moderater Profilverlauf sorgen dafür, dass die Segel auch bei Manövern wie Duck Jibes (Foto) leicht in der Hand liegen und schnell rotieren

Foto: Stephan Gölnitz

Verstärkungen wie Gittermaterialien und zusätzliche Nähte in den Stresszonen, um auch gelegentlichen Welleneinsatz zu überleben

Wer die "eierlegende Wollmilchsau" sucht und neben dem Einsatz auf Flachwasser auch Springen, Loopen, Tricksen und ein paar Wellen abreiten will, ist innerhalb dieser Gruppe bestens aufgehoben. Natürlich sind auch hier die Unterschiede zwischen den Konzepten teilweise groß, mache Marken interpretieren diese Kategorien mehr in Richtung Flachwasser, andere bauen verkappte Wavesegel. Einzelheiten erfahrt ihr auch hier immer in den surf-Tests.

In kleinen Größen unter 5qm und wenn man regelmäßig mit dem Waveboard in der Brandung unterwegs ist, machen reine Wavesegel Sinn.

Wer hingegen zu 95 Prozent im Flachwasser unterwegs ist und das Hauptaugenmerk auf frühes Angleiten und komfortables Geradeausfahren legt, kann zumindest in Größen über 6qm besser zum leistungsstärkeren Freeridesegel greifen.

Idealer Bretttyp für diese Segelgruppe: Freemoveboards, Freerideboards