Test 2019: Neilpryde X:Series Segelpalette Test 2019: Neilpryde X:Series Segelpalette Test 2019: Neilpryde X:Series Segelpalette

Test 2019: Neilpryde X:Series Segelpalette

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor einem Jahr

NeilPryde ist nicht gerade als Discounter bekannt, mit den Segeln der neuen „X:Series“ wird jetzt aber ein kleines Preisfeuerwerk eröffnet. Gleich drei Linien, vom robusten Allround-Wavesegel bis zum gleitstarken Free­ridemotor, stehen auf dem Plan.

Ein Punkt um Kosten zu senken: Die X:Series-Segel werden nur alle drei Jahre im Shape aktualisiert. Dazu muss man auf einige „Premium Features“ verzichten, die Segel werden aber, so das NeilPryde-Versprechen, auf aktuellem Industrie-Standard gefertigt. Das X:Wave HD basiert dabei auf dem Combat 2018 mit einem zusätzlichen Schuss Gleitpower. Das X:Move HD stellt das günstige Pendant zum Freemovesegel „Fusion“ und mit dem X:Ryde spricht NeilPryde den preisbewussten Free­rider an, der eine Alternative zum klassischen „Ryde“ sucht.

Neilpryde Segelpalette X:Series

X:Wave HD und X:Move HD müssen sich spätestens im Spätherbst dem harten Vergleich im surf-Test stellen, vom X:Ryde konnten wir schon jetzt ein erstes Segel im Serienshape in der Größe 7,2 surfen:

Mit viel Mono­film und nur sechs Latten wirkt das Segel an Land luftig leicht, die Trimmkräfte (Testmast: SDM 100) liegen auf niedrigem bis mittlerem Niveau. Von Billig-Optik ist das X:Ryde weit entfernt, die fehlenden „Premium Features“ wird der eine oder andere gar nicht vermissen.

Auf dem Wasser überzeugte das Segel bei leichtem und mittlerem Gleitwind mit starkem Angleiten, gutem Durchzug und dabei leichtem Handling. Das etwas softere Profil mit den ebenfalls nicht allzu steifen Latten lässt sich gut anpumpen, bildet einen ordentlichen Bauch und zieht so auch bei schwachem Wind gut durch Windlöcher und bleibt Amwind lange im Gleiten. Auch der Durchschnittsspeed im unteren und mittleren Gleitwindbereich profitiert von dieser Charakteristik. Nimmt der Wind dann zu, muss man hinten schon etwas zupacken, durch Nachtrimmen lässt sich die Kontrollierbarkeit aber auch bei gutem Wind auf ein durchaus ordentliches Maß frisieren.

Als Überpower-Heizersegel würden wir das X:Ryde dennoch nicht empfehlen. Leicht und gleitstark gibt es aber auch beim Foilen eine gute Figur ab – das aber nur als kleine Randnotiz. In erster Linie ist es ein leichtes, sehr Halsen-freundliches Einsteiger-, Aufsteiger- und Freeridesegel. Infos: www.neilpryde.com


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Schlagwörter: NeilPryde Segel


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