Windsurfen lernen - mit dem richtigen Segel Windsurfen lernen - mit dem richtigen Segel Windsurfen lernen - mit dem richtigen Segel

Windsurfen lernen - mit dem richtigen Segel

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor 5 Jahren

Damit du das Windsurfen so schnell und spaßig wie möglich lernen kannst, ist das richtige Material entscheidend. Was ein Segel für Anfänger und Kinder geeignet macht und worauf du unbedingt achten solltest, erfährst du im großen Windsurf Segel Guide.

Stephan Gölnitz

Beim Start ins Windsurfen ist es wichtig, das passende Material zu haben – dann wird das Lernen dieser Sportart zum Kinderspiel. Umgekehrt kann einem ein zu schweres oder ungeeignetes Segel den Spaß komplett vermiesen. Bevor du dir ein eigenes Segel kaufst, empfehlen wir dir, einen Anfänger-Surfkurs in einer professionellen Surfschule zu absolvieren. Viele Surfschulen und Surfclubs, die du alle in unserer interaktiven Spotkarte findest, verleihen aktuelles Material und bieten dir somit eine gute und kostengünstige Möglichkeit, verschiedene Segel auszuprobieren.

Windsurf-Neueinsteiger, egal ob Kinder oder Erwachsene, sind in der Lernphase eher bei wenig Wind aktiv. Damit ein Segel bei wenig Wind Spaß macht, muss es vor allem leicht sein und schon bei wenig Wind guten Vortrieb liefern. Achte deshalb beim Kauf eines Segels auf folgende Punkte:

Stephan Gölnitz

Segel für Neueinsteiger dürfen prinzipiell keine Camber (Profilzangen am Mast, Foto) haben. Diese machen das Segel unnötig schwer, teuer und mühsam aufzuriggen.

Stephan Gölnitz

Segel aus Tuchmaterial (Dacron) sind besonders geeignet, weil sie robust gegenüber Stürzen und UV-Licht sind. Segel aus durchsichtigem Monofilm sind sogar noch etwas leichter, allerdings etwas sensibler gegenüber Steinkontakt, Stürzen und UV-Licht

Stephan Gölnitz

2-4 Segellatten reichen vollkommen aus. Dadurch zieht sich auch bei wenig Wind schon ein tiefes Profil ins Segel, was für guten Vortrieb sorgt.

Du willst ein günstiges Segel, mit dem du schon bei wenig Wind an deinen Manövern üben kannst und das in erster Linie leicht und umkompliziert aufzubauen ist? Dann sind Segel aus der Kategorie "WindSUP" oder "Beginner" für dich ideal. Achte nur darauf, für das Segel einen in der Länge passenden Mast mit dünnem Durchmesser zu verwenden. Diese werden als "Skinny-Masten" (zu dt. "dünne Masten") oder auch Rdm-Masten (reduced diameter mast = Mast mit reduziertem Durchmesser)  bezeichnet und erleichtern das Handling nicht nur für kleine Kinderhände. Wer es sich einfach machen will, kauft eines der von vielen Marken angebotenen Komplettriggs, die neben dem Segel auch einen mehrteiligen Mast, Gabelbaum und den Mastfuß enthalten – meist praktisch verpackt in einer Tasche.

Stephan Gölnitz Segel, mehrteiliger Mast, teilbarer Gabelbaum und Verlängerung gibt's auch als Set mit super Packmaßen

Wer schon Gleiten kann, mit dem Schlaufensurfen beginnt und dementsprechend auch regelmäßig bei mehr als 12 Knoten Wind auf dem Wasser ist, sollte zu einem leichten Wave-, Freemove-, oder Freeridesegel greifen, da diese durch die zusätzlichen Segellatten und höhere Grundspannung dann kontrollierbarer und schneller surfen.

Bleibt die Frage, welche Segelgröße zu Beginn Sinn macht. Die folgende Empfehlung gilt für leicht fortgeschrittene Windsurfer, die in erster Linie bei Leichtwind Manöver üben wollen:

Idealer Bretttyp für diese Segelgruppe: WindSUPs, Longboards mit Schwert

Den kompletten Windsurf Segel Guide findest du hier

Gehört zur Artikelstrecke:

Windsurf-Segel Guide


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