Erschöpft lege ich mein Material vor dem blauen Container oberhalb der Strandbar Pitschi’s ab. „Föhr – friesische Karibik“ steht in großen Lettern darauf geschrieben. Auch wenn ich den Slogan manchmal nach einer nasskalten Herbst-Session am liebsten mit einer Sprühdose in „Föhr – waagerechter Regen“ umgestalten würde, beschreibt der Original-Slogan den heutigen Surftag perfekt: Konstanter Druck im 4.4er, spiegelglattes Wasser, Postkartenhimmel vor einer Kulisse fast wie im Raffaello-Werbespot. Und all das nur einige Am-Wind-Schläge von der Wyker Strandpromenade entfernt.
Während ich mich vor besagtem Container aus dem Neo pelle, buddeln meine Kinder auf dem gegenüberliegenden Wasserspielplatz. Im fliegenden Wechsel tausche ich mit meiner Partnerin Surfmaterial gegen Kinderbetreuung. Schnell noch ein Kaltgetränk für mich und ein Eis für die Kleinen – ein Hauch von Vollkommenheit liegt in der Luft.
Natürlich, fernab der Passatwinde muss für den karibischen Nordsee-Surf einiges zusammenkommen. Doch selbst außerhalb der Bestform sind die Tage auf Föhrer Gewässern zumindest immer eins: behaglich familiär. Die kompakten Abmessungen des Eilands sorgen für kurze Wege und verdichten das Windsurf-Geschehen auf wenige Spots. Gleichgesinnte sind schnell identifiziert und kennengelernt.
Neben dieser Vertrautheit dürfte es aber auch das surferische Rundum-sorglos-Paket sein, das viele Windsurf-Urlauber zu Stammgästen werden lässt. In Strandnähe parken – auf Föhr kein Problem. Ähnlich unkompliziert wie der Gang zum Wasser sind dann auch die Bedingungen: Vom stehtiefen Anfänger-Spot über Bump-and-Jump-Bedingungen bis hin zu glatten Speedkanälen ist alles dabei und nur wenige Autominuten voneinander entfernt, wenn nicht sogar an einem Spot kombinierbar. Platz auf dem Wasser gibt es reichlich, ein Wechsel der Sportgeräte von Segel zu Kite oder Cat kann ebenfalls ohne Spotwechsel erfolgen. Kurz fallen auch die Wege zur nächsten Strandbar, Toilette oder einem nahe gelegenen Kinderspielplatz aus.
Lediglich auf Brandungsspots muss man auf Föhr verzichten. Größere Wellen werden – ebenfalls wie große Geländewagen – erfolgreich von Sylt abgefangen. Wer beides gern um sich hat, dürfte sich auf der Nachbarinsel wohler fühlen. Auch Amrum bietet den einen oder anderen Wellenritt, der Föhr verwehrt bleibt. Wenngleich es bezüglich der drei Inseln bedeutendere Unterschiede zu bedenken gibt. So antwortete mir einst ein Föhrer auf die Frage nach den Unterschieden zwischen Amrum, Sylt und Föhr: Amrum biete pure Natur, Sylt sei wegen des Bahndamms ohnehin keine Insel mehr, und Föhr, das sei Bullerbü.
Hinter den Dünen liegt eine Surfstation, wie Astrid Lindgren sie wohl nicht besser hätte entwerfen können.”
Speziell das Wort „Bullerbü“ klang für mich noch länger nach, da es den Karibik-Slogan entscheidend ergänzt: Wer die frequentierten Strände in Wyk oder die von geparkten E-Bikes gesäumten Cafés in Nieblum hinter sich lässt, findet zu jeder Zeit auf Föhr ein beschauliches Gässchen, einen ruhigen Strand, Koppeln und Rapsfelder, Dünen und Weite.
Ähnliches gilt für die Surf-Spots. Während man an den Wyker Surfstränden die Aperol-Spritz-Bestellung beinahe vom Brett aus tätigen kann, kommt man dem perfekten Bullerbü-Surf-Erlebnis in Nieblum schon recht nahe. Die Atmosphäre am Spot ist unaufgeregt, der Strand weitläufig und unverbaut. Hinter den Dünen eine Surfstation, wie Astrid Lindgren sie wohl nicht besser hätte entwerfen können.
Und wem selbst das zu viel Trubel ist, der wird auf der Suche nach maximaler surferischer Abgeschiedenheit in den Prielen fündig. In der Zeit um Niedrigwasser verwandeln sich die Sandbänke vor Utersum, Hedehusum und Wyk in spiegelglatte Speedpisten. Ob man die faltenfreie Wasseroberfläche dabei zum Heizen oder zum Erlernen neuer Manöver nutzt, ist individuell sehr unterschiedlich. Inmitten der Sandbankgürtel mit Blick auf Amrum oder Föhr übers Wasser zu gleiten dürfte dagegen alle Surferherzen gleichermaßen höher- und schneller schlagen lassen – egal ob Freerider, Freestyler, ob Karibik- oder Bullerbü-Fan.
Die Fähren der W.D.R. verbinden Wyk und Dagebüll zur Hauptsaison im Stundentakt. Die Fahrzeugmitnahme sollte besonders an Wochenenden vorab reserviert werden. Die Überfahrt dauert je nach Tidenstand circa 45 Minuten. Ein Personenticket für Hin- und Rückfahrt kostet aktuell 16,50 Euro, die Fahrzeugpreise richten sich nach der Länge (ca. 100 Euro für einen längeren Kombi). Der Weg zu den Spots ist sehr Windsurf-freundlich, denn nur selten ist an den Parkplätzen in Strandnähe eine Parkgebühr fällig. Platz gibt es in der Regel ebenfalls genug. Wer sein Auto in Wyk parken möchte, findet hierfür kostenfreie Parkplätze in Hafennähe (ca. 400 Meter stadteinwärts).
Es gibt zahlreiche Ferienwohnungen. Die bekannteste Ferienvermietung ist Weber. Viel findet man auch über Airbnb oder Kleinanzeigen. Jeder, der hier wohnt, vermietet entweder selbst Unterkünfte oder kennt zumindest jemanden, der jemanden kennt. So lassen sich vor Ort auch direkte Kontakte zu Vermietern herstellen – zumindest für den nächsten Urlaub. In der Hochsaison ist früh buchen ratsam. Der Wohnmobil-Stellplatz in Utersum ist gepflegt, bezahlbar und strandnah gelegen. Für die Hochsaison sind die Plätze jedoch frühzeitig ausgebucht – unbedingt mit genügend Vorlauf reservieren.
Mit den drei Surfstationen Windsurfing Föhr, Schapers und der Nieblumer Wassersportschule ist die Insel, was Schulung und Verleih angeht, gut aufgestellt. Einen Shop gibt es in Wyk direkt an der Strandpromenade: Sup-Island führt Windsurfausrüstung und bietet zudem SUP- und Wing-Kurse an. Auch für Kinder gibt es dort ein tolles Programm. Eltern können ihre Kleinen Skikurs-mäßig in die Betreuung geben.
Je nach Jahreszeit und Wetterlage muss man Neopren-mäßig auf alles vorbereitet sein. Die besten Chancen auf Windsurfen im Shorty bestehen im Hochsommer bei Hochdruck-Wetterlagen mit Ostwind und Sonne. Hierbei ist außerdem zu beachten, dass lange, starke Ostwind-Phasen das Wasser nach Westen drücken und für niedrigere Tidenstände sorgen.
Tiefdruck-Bedingungen mit klassischem Warmfront-Kaltfront-Durchzug sind im Frühjahr und Herbst eher mit langem Neo und Schuhen, teils auch mit Haube zu genießen.
Nordwestliche bis nördliche Winde werden in Utersum durch einen Düseneffekt mit Amrum verstärkt. Die Sonne kann zusätzlich für leichte Thermik sorgen (ab April, Mai), dann können zum vorhergesagten Grundwind gerne fünf bis sieben Knoten dazukommen.
In jedem Fall sollten auf Föhr die Gezeitenströmungen beachtet werden.”
Auf jeden Fall müssen auf Föhr die Strömungen beachtet werden. Gehen Strömung und Wind in gleiche Richtung, kann das den Gleitspaß erheblich stören – und es kann auch gefährlich werden. Grob gilt, dass ablaufendes Wasser an der Südseite Föhrs nach Westen zieht und an der Westseite bei Utersum nach Norden. Bei auflaufendem Wasser drehen sich die Richtungen um. Nicht nur da es zeitliche Verschiebungen zwischen Strömung und Tide gibt, sollte dies immer gegengecheckt werden: Entweder bei einem netten Plausch an den örtlichen Surfstationen oder über die Strömungskarten der Nordsee auf bsh.de. Über die Austerngürtel, die in und um Utersum lauern, sollte man sich dringend informieren – bei Locals am Strand oder an der Kitestation von Utersum.
Föhr bietet ein vielfältiges Programm: von Radtouren bis zu Besuchen des Friesenmuseums, des Museums Kunst der Westküste, des Wellenbades, der traumhaft gelegenen Strandsaunen oder des Fischmarktes. Abwechslung bieten auch die informative Bimmelbahn-Fahrt oder Tagesausflüge nach Amrum, Sylt und zu den Halligen. An den Stränden zwischen Mittelbrücke und Pitschi’s kommen auch Beachvolleyball-Fans auf ihre Kosten, es herrscht im Sommer viel Rummel. Weniger frequentiert ist der Strand bei Goting – an einer kleinen Steilküste. Die Strände bei Utersum sind ein Tipp, um die hinter Amrum untergehende Sonne zu genießen.
54.6788, 8.5605
Als Spotname hat sich die Strandbar Pitschi’s durchgesetzt, die direkt neben der Station Windsurfing Föhr liegt. Der Spot fällt in einem Zeitfenster von zwei Stunden vor und nach Ebbe trocken. Selbst dann ist es jedoch surfbar, wenn man auf der Sandbank Richtung Fahrrinne hinausläuft – ein circa fünfminütiger Fußweg über harten Sand. Läuft der Sandbankbereich in Strandnähe voll, bietet er bei fast allen Windrichtungen, die nicht ablandig wehen, entspannte Flachwasserbedingungen. Je niedriger der Wasserstand, desto weiter der stehtiefe Bereich und desto kleiner der Chop. Selbst wenn es an Land im Sommer voll wird, bietet der Spot nach Lee und Luv genügend Möglichkeiten, sich auszubreiten. Bei starkem Wind aus West und Ost bricht eine kleine, aber steile Wattenmeerwelle über dem vorgelagerten Sandbankgürtel. Bei auflandigem Wind kann es durch die erhöhte Promenade in Ufernähe zum Luvstau kommen. Langschläge zu den Halligen vor Langeneß sind möglich und – bei entsprechender Absicherung durch Mitsurfende – für fortgeschrittene Freerider eigentlich ein Muss. Die Strömung sollte nicht in Windrichtung laufen, bei entgegengesetzten Richtungen dagegen ist Höhelaufen ein Kinderspiel. Die Surfstation bietet Schulung, Materiallagerung und Verleih an. Insgesamt ist es der Spot mit der umfassendsten Infrastruktur. Das gleichnamige Restaurant sowie ein Crêpes-Stand, eine Fisch- und eine Burger-Bude verteilen sich direkt um den Spot. Auch zur Sydbar – gehobeneres Essen in erster Reihe – ist es nicht weit. Toiletten gibt es auf der Wiese vor dem Wasserspielplatz, der für die Kinder sehr empfehlenswert ist. Geparkt wird am Wasserspielplatz oder der Uferpromenade. Duschen, Trampolinpark und Strandkorbverleih runden das Programm ab.
54.6792, 8.5483
Eine weitere Surfstation unweit von Pitschi’s. Die Surfbedingungen sind ähnlich, lediglich der Weg zur Fahrrinne ist weiter, dafür der Stehbereich etwas größer sowie die Strömung geringer. Auch hier ist der Anschluss an die Gastro-Szene gegeben. Geparkt werden kann am Ende der Strandstraße gegen erschwingliche Gebühr.
54.6805, 8.4824
Als eine der ersten Wassersportschulen des Landes eine Station mit viel Tradition, Charme und Stammgästen. Der Spot ist circa ein bis zwei Stunden vor und nach Niedrigwasser nicht surfbar. Zu allen anderen Zeiten jedoch entsteht ein riesiger Stehbereich, der so flach abfällt, dass selbst drei Zentimeter Wasser unter der Finne reichen, um damit „planen“ zu können. Anders als in Wyk ist der Weg über den trockengefallenen Sandbankbereich zur Fahrrinne zu weit. Dafür jedoch ist der Spot weitläufiger und weniger Luv stau-abhängig. Auch leicht nördliche und damit ablandige Windrichtungen kommen aufgrund des flacheren Hinterlands hier besser durch als in Wyk. Je nach Wasserstand ist von Mini-Chop bis Gardasee-Dünung alles dabei. Tipp für Loop-Lerner: Ab sechs Beaufort aus Westnordwest und entgegengesetzter Strö- mung entstehen auf dem Rausweg ideale, weil frontal laufende Loop- Wellen. Insgesamt fällt die Strömung in Nieblum jedoch weniger stark ins Gewicht als an den anderen Spots. Wer unbedingt zur Unzeit (Strömung in Windrichtung) ins Wasser will, kann es am ehesten hier versuchen.
Die gut sortierte Station bietet eine große Auswahl an Sailloft-Segeln, dazu Duschen, Toiletten und einen großen Parkplatz, der vor allem an Himmelfahrt voll wird: Dann ruft Familie Hückstädt zur traditionsreichen Drei-Tages-Regatta für jedermann auf, bei der unter anderem eine Stundenregatta, ein Slalom- und ein Cat-Rennen auf dem Programm stehen. Der Spaß steht im Vordergrund, dazu ist es während des Events den Teilnehmern gestattet, auf dem Parkplatz zu campen. Doch auch abseits dieser Woche ist es gesellig: Jeden Freitag gibt es eine offene Grill-Runde. Eine Besonderheit der Station ist die Möglichkeit des Sit-Kitens: Stationsbetreiber „Hücki“ bringt dabei querschnittsgelähmten Personen das Kitesurfen bei.
54.7091, 8.3940
Der Spot befindet sich vor der Kitestation, die jedoch nur eingeschränkte Parkmöglichkeiten an der Straße bietet. Die Parksituation ist beim Restaurant Trii Eilun oder bei dem 300 Meter weiter südlich gelegenen Spielplatz deutlich entspannter. Dann muss jedoch – zumindest von Juni bis August – beim Weg ins Wasser ein kleiner Umweg um die Schwimmerzone gegangen werden. Die Bedingungen am Spot sind es mitunter jedoch wert: Bei westlichen Winden und um Niedrigwasser entsteht ein perfekter Flachwasserkanal direkt am Strand, da die vorgelagerte Sandbank auf circa 500 Meter Länge alle Wellen abblockt. Zur Hauptsaison wissen das allerdings auch viele Kitesurfer, sodass es – für Föhrer Verhältnisse – eng werden kann. Die Stimmung ist dennoch freundlich, die lokalen Kitesurfer sind umsichtig und umgänglich.
Bei Nord- und Südwind entsteht hier zwischen Land, Sandbank und Austerngürtel ebenfalls eine tolle, wenn auch kleine Flachwasser-Lagune. Die Gefahren durch Austern sind jedoch nicht zu unterschätzen. Bitte unbedingt den Spot einmal bei Niedrigwasser checken und Informationen an der Station einholen, wo die Austern lauern. Gerade wenn circa eine Stunde vor und nach Niedrigwasser der Austerngürtel genau so bedeckt ist, dass er nicht sichtbar, aber auch nicht befahrbar ist, kann es gefährlich werden. Gänzlich unproblematisch wird es um Hochwasser. Dann sind Schläge in alle Richtungen möglich, vor allem der Weg nach Amrum sollte einmal unternommen werden. Nicht nur da es näher ist, als man denkt, sondern auch weil sich auf dem Weg dorthin nette Flachwasser-Lagunen verstecken.
Insgesamt der unberührteste Spot, wunderschön eingebettet zwischen Amrum und Sylt und mit traumhaftem Sonnenuntergangs-Potenzial. Dafür eben auch mit weniger Infrastruktur und stark Strömungs-exponiert. Bei Wind gegen Strömung formen sich auch hier – teils sogar auf dem Weg zum Ufer – feine Rampen.
Alle Sandbank-Spots funktionieren um Niedrigwasser (circa eineinhalb Stunden vor und nach Tidenwechsel). Es gilt besondere Vorsicht: Denn selbst wenn es von allen beschriebenen Spots bei den genannten Windrichtungen auflandig zurück nach Föhr weht, sind die Strände doch mehrere Hundert Meter von den Sandbänken entfernt. Daher bitte nur rausfahren, wenn ihr euch sicher fühlt. Am besten nie alleine auf eine Session gehen, den obligatorischen Materialcheck durchführen und gegebenenfalls ein Handy oder eine Leuchtpistole einpacken. Dann steht dem Sandbank-Spaß nichts im Wege.
54.6895, 8.5994
Bei Niedrigwasser entsteht in Luv vom Hafen Richtung Dagebüll eine traumhafte Sandbank für östliche Windrichtungen. Weiß schimmernder und kilometerlanger Sand mit Blick auf den Hafen ermöglichen die längsten Speedschläge der Insel. Von Föhrern mit Motor- oder Segelboot-Schein auch als Grill- und Chill-Sandbank angesteuert, weil es einfach karibisch schön ist. Gestartet werden kann bei Pitschi’s oder am Leuchtturm. Der Schlag zur Sandbank ist lang, aber lohnenswert. Äußerst umsichtig, nur mit genug Druck im Segel und mit ausreichender Höhe nach Lee ist jedoch die Fahrrinne vor dem Hafen zu queren.
54.6888, 8.3946
Das Windfenster, damit es hier gut wird, ist klein, andererseits bei fast jedem durchlaufenden Tief zumindest kurzzeitig abzugreifen. Dann bietet die Sandbank südlich der Kurklinik in Utersum großartiges Speed-Potenzial. Gestartet wird am Surfspot Utersum oder am Ende des Sandscheerwegs unweit der Klinik. Von dort sind es je nach Tidenstand um die 500 Meter zum Einstieg in den Priel sowie zwei bis drei Schläge am Wind bis zur ersehnten Sandbank. Wer in Utersum startet, schafft es in einem langen Schlag zur Sandbank, muss jedoch den Austerngürtel im Blick haben, der durch eine Boje und sichtbar dunklere Wasserfarben eingrenzbar ist. Am südlichen Knick der Sandbank sollte nicht weitergesurft werden – dort geht es zur Robbensandbank.
54.6939, 8.3869
Bei südlichen Windrichtungen liegt senkrecht zum Prickenweg und in direkter Ausrichtung nach Amrum der Süd-Priel. Die Wasserkante fällt nicht ganz so steil ab wie an den anderen Spots, sodass hier besser etwas mehr Abstand gehalten werden sollte. Als Startpunkt bei südlichen Winden empfiehlt sich der Strandparkplatz neben der Kurklinik, von wo man in der Regel in einem Schlag zur Sandbank kommt.
54.6575, 8.5147
Von Pitschi’s startend muss man ein gutes Stück hinauskreuzen, was umso einfacher wird, je östlicher der Südostwind weht. Bei Südsüdost entsteht am westlichen Landzipfel der Halligen unweit der Mayenswarf ein endloser Speedstrip, dem man gefühlt bis zum Hafen von Amrum folgen kann. Die Sandbank, die am weitesten von Föhr entfernt ist. Bei Materialbruch ist im Worst Case jedoch der Fußmarsch zu den Halligen möglich.