Das Board ist nicht ganz so leicht wie seine Race-Kollegen, soll aber ja auch mehr aushalten und mehr Zuladung vertragen. Man steht auf dem Board sehr tief, mit den Sohlen nur knapp über der Wasserlinie und auch gegen die Wellen kommt kaum oder wenig Wasser über den besonders voluminösen Bug und falls doch – dann läuft es durch die Abläufe sofort wieder nach unten raus. So liegt auch das Gepäck sicher.
Das Board rollt zwar leicht von rechts nach links, aber nur ein paar Grad, dann stößt es an einen soliden Stopp-Punkt. Den man gut ertasten kann, ab dem es nicht mehr weiterrollt. So ließen sich beim Test auch Bedingungen mit Windstärke fünf ganz solide meistern – gegen den Wind wie mit Seitenwind. Auf Downwindern mit fünf Windstärke von hinten wird das Board dann sehr schnell und entwickelt ein kleines Eigenleben, welches das Board seitlich wegrollen lassen kann. Dabei ist sehr viel Aufmerksamkeit gefordert.
Das Sprint läuft extrem geradeaus, muss zum Drehen förmlich gezwungen werden durch Bodenschläge oder Ziehschläge. Beim Pivot Turn liegt es dafür besonders kippstabil im Wasser. Es lässt sich über Fußsteuerung gut auf Kurs halten und somit kann man nahezu unendlich auf einer Seite paddeln, optional lässt sich eine riesige zweite Finne montieren.
Sport-Touring ist bei Autos der Begriff für leistungsstarke Oberklasse-Fahrzeuge und das gilt auch für das Sprint Expedition.
Sehr schnell, besonders kippstabil, gemessen am schlanken Bug.

Redakteur surf
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