Der solide wirkende Rumpf wird auf Ober- und Unterseite mit breiten Carbonbändern versteift, die großen, farblich abgestimmten Abspannnetze fädeln durch Edelstahlringe, ein seitlicher Schultertragegurt kann ebenfalls angebracht werden. Der Standbereich ist optisch gelungen abgesetzt, das Pad deckt aber tatsächlich das Deck bis weit zum Heck hin ab.
Auf dem Wasser liegt das Board nicht so kippstabil wie ein Ponton – für mehr Kippstabilität bietet LiteVenture andere Modelle an – sondern wie ein anspruchsvoller Race-Tourer. Die Spitze schneidet durchs Wasser, verschenkt keinen Millimeter Wasserlinienlänge, die optisch abgesetzte Nase teilt den See flüssig und fast wie ein Hardboard. Schnell ist man dazu verleitet, auch seine Paddelschläge der sportlichen Optik anzupassen, das Board belohnt den Einsatz mit ordentlich Tempo. Das LiteVenture kann seinen sportlichen Ehrgeiz gut und messbar umsetzen. Wer auf dem schmalen Board sicher paddeln kann, wird dafür mit reduziertem Paddeldruck, hoher Richtungsstabilität und sehr flottem Tempo belohnt.
Mal schnell drehen? Das erfordert dann etwas mehr Geschick und beim Crossbow Turn auch mal einen zusätzlichen Zug mit dem Paddel, um die im Wasser verankerte Nase in die neue Richtung zu dirigieren. Der Weg zum Heck ist bei 14 Fuß nicht nur recht weit, sondern erfordert Übung und anfangs idealerweise wärmeres Wasser.
Das solide verstärkt und verarbeitete, steife Board steckt in einer sehr guten Rucksacktasche, eine hochwertige Doppelkolbenpumpe und praktische Finne zum Einrasten sind ebenfalls dabei.
Sehr edel gemachtes Sport-Touringboard.
Solide und steif, schnell, sportliches Fahrgefühl.

Redakteur surf
Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.