TestAufblasbares Kinder-SUP von Starboard

Stephan Gölnitz

 · 12.08.2013

Test: Aufblasbares Kinder-SUP von StarboardFoto: Stephan Gölnitz
Test: Aufblasbares Kinder-SUP von Starboard
Mittlerweile haben die meisten Hersteller zwar mindestens sechs verschiedene Carbon-Raceboards im Programm, reine Kinderboards sind dagegen noch rar. Jetzt bringt Starboard für den Nachwuchs ein speziell für Youngster designtes, aufblasbares Kinderboard: In Dimensionen, die neugierig machen. Wir haben es probiert und Kinder mit guter Paddelerfahrung drauf gestellt.
sup/M3329726Foto: Stephan Gölnitz

Wenn bei irgendeinem Event Kids-Races auf dem Programm stehen, dann landen Laura und Hannah meist ganz vorne. Bisher zwar noch auf alten Windsurfboards oder kurzen, aufblasbaren Erwachsenen-SUPs. Die alten Windsurfboards (3 Meter lang, 60 Zentimeter breit) haben rauhen Standlack und sind vorne spitz, auf den kurzen Erwachsenen-SUPs mit teils 30 Inch Breite bekommen die Kids das Paddel nur schräg ins Wasser. Das verdirbt die Technik und geradeaus fahren kann man so auch nur mäßig. 10' x 25'' ist der neue Kids-Racer, doch vom "Race" sollte man sich nicht abschrecken lassen. Es ist einfach ein aufblasbares Board mit optimalen Proportionen für 5- bis mindestens 12-jährige.

sup/M3329727Foto: Stephan Gölnitz

Nur 4 Inch dick, lässt es sich auch von achtjährigen Mädels hinten zumindest leicht ins Wasser drücken und dreht dann wie geschmiert. Geradeaus können die Kids das Paddel fast senkrecht einstechen, das Board läuft schön spurtreu und flink. Die Farbe gefiel unseren Test-Joungstern auch und auf dem großen flachen Deck lässt es sich herrlich rumalbern ohne Verletzungsgefahr. Das geringe Gewicht ist der Hammer, so ein Board können Kinder wirklich selber schleppen.

Spielen, Touren paddeln oder Kids-Races fahren – das neue Kinder-Inflatable vereint alles, was für junge Binnenpaddler(innen) wichtig ist.

sup/M3329728Foto: Stephan Gölnitz

Aufgepumpt ist so ein Board doppelt so schnell wie ein dickes 12'6''er Erwachsenenboard. Du brauchst weniger Druck und es passt deutlich weniger Luft rein.

Fazit: Absoluter Tipp. Im Moment das vielleicht einizige reinrassige Kids-Board. Und die Papas unserer Test-Ladies stehen jetzt schon in schweren innerfamiliären Verhandlungen.

Der Preis steht noch nicht fest, wird aber nachgeliefert, sobald verfügbar.

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Stephan Gölnitz

Stephan Gölnitz

Redakteur surf

Stephan Gölnitz stammt aus Bochum und kam 1996 als Testredakteur zum surf-Magazin nach München. Der Diplom-Ingenieur für Werkstofftechnik begleitet seit seinem Volontariat nahezu alle Materialtests – auf dem Wasser und seit über zehn Jahren auch als Fotograf – mit Stationen u. a. am Gardasee, in Langebaan, Ägypten und Tobago. Privat surft er am liebsten mit dem Foil am Walchensee, gelegentlich in der Welle, und widmet sich außerdem dem SUP auf Fluss- und Mehrtagestouren.

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