SURF Redaktion
· 26.01.2026
Am zweiten Wochenende der boot Düsseldorf gingen neben den Freestyle-Windsurfern auch die Paddler der EuroTour Stand-Up Paddel World Cup auf den Pool. 76 Stand-Up-Paddler aus Deutschland, Spanien, Argentinien, Puerto Rico, Australien und weiteren Nationen traten im Pool der Messehalle an. Alba Frey aus Spanien sicherte sich den Sieg bei den Frauen und wiederholte damit ihren Erfolg aus dem Vorjahr. Bei den Männern setzte sich Manuel Hoyuela durch, ebenfalls aus Spanien, der seinen Titel aus 2025 verteidigte. Die Finalrennen lieferten spektakuläre Duelle, bei denen minimale Abstände über die Platzierungen entschieden. Caroline Mühl, Senior Projekt Managerin der boot Düsseldorf, überreichte die Trophäen an die Sieger. „Wir sind sehr froh, dass wir neun Tage lang die Vielfalt des Wassersports bei uns auf der Messe und hier in der Halle auf dem Wasser zeigen konnten. Es waren spannende Rennen und die Rider haben alles gegeben. Das hat auch beim Zuschauen Spaß gemacht", sagte Mühl bei der Siegerehrung.
Am Samstag absolvierten die Athleten zunächst drei Qualifikationsrunden. Den Auftakt machten die jüngsten Teilnehmer der Tour, die bereits im Alter von sechs Jahren eine technisch saubere Paddelarbeit zeigten. Die Juniorinnen und Junioren folgten, bevor das Elite-Feld auf den Pool ging. Acht Frauen qualifizierten sich für die weiteren Runden am Sonntag. Das Starterfeld repräsentierte die internationale Ausrichtung der EuroTour mit Teilnehmern von mehreren Kontinenten. Die Qualifikationsrunden dienten als Ausscheidung für die K.o.-Runden am Finaltag. Belar Diaz, Tour-Manager der EuroTour, hob die besondere Atmosphäre des Events hervor. „Eines des Highlights dieses tollen Wochenendes war der Moment, an dem wir alle Athleten und Athletinnen auf der Bühne präsentieren konnten. Normalerweise finden viele SUP-Wettkämpfe im Freiwasser und fernab vom Publikum statt. Hier gibt uns die boot Düsseldorf eine tolle Plattform, um die Rider als Stars zu präsentieren”, erklärte Diaz.
Normalerweise finden viele SUP-Wettkämpfe im Freiwasser und fernab vom Publikum statt. Hier gibt uns die boot Düsseldorf eine tolle Plattform, um die Rider als Stars zu präsentieren!”
Das Viertelfinale der Frauen brachte Alba Frey, Lisa Venturelli, Cecila Pampinella, Maddie Leblanc, Maricarmen Rivera, Jojo Karst, Juliette Duhaime und Alexia Soto auf den Pool. Die acht Athletinnen kämpften sich durch die Runden bis zum Finale. Alba Frey und Maricarmen Rivera aus Puerto Rico standen sich im entscheidenden Rennen gegenüber. Zentimeter entschieden über den Ausgang. Nach einer schnellen Wende überquerte Frey knapp vor ihrer Konkurrentin die Ziellinie. „Es war ein hartes Rennen mit viel Welle im Pool. Aber es macht so viel Spaß mit den ganzen Leuten hier, die zuschauen und anfeuern und ich genieße es sehr, mit allen Stand-up Paddlern hier zu sein", sagte Frey nach ihrem Sieg. Rivera zeigte sich trotz der knappen Niederlage zufrieden. „Ich fühle mich super und freue mich für Alba. Das Event hier ist eine tolle Möglichkeit, die Saison zu starten. Es macht hier wirklich viel Spaß zu starten und gegeneinander anzutreten", kommentierte die Zweitplatzierte.
Bei den Männern lieferten sich acht Athleten intensive Duelle. Im Viertelfinale traten Ivan de Frutos, Manuel Hoyuela, Riccardo Rossi, Unax Etxeberria, Campbell Carter, Vadim Korobov, Sergio Cantoral und Matei Barb an. Manuel Hoyuela und Riccardo Rossi qualifizierten sich für das Finale. Hoyuela setzte sich im entscheidenden Rennen durch und verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr. Der Spanier feierte den Sieg einen Tag vor seinem Geburtstag. Im Interview erklärte er, dass er sich damit selbst ein Geschenk machen wollte. Die vollen Zuschauerränge sorgten für eine Atmosphäre, die sich deutlich von den üblichen Freiwasser-Wettkämpfen unterschied. Die Nähe zum Publikum und die direkte Sicht auf die Rennen machten das Event zu einem besonderen Erlebnis für Athleten und Zuschauer.