Die Finals 2026 in Hannover etablierten sich als Deutschlands größtes Multisport-Event. Vom 23. bis 26. Juli wurden in der Stadt und der Region Hannover 24 verschiedene Sportarten ausgetragen, darunter zahlreiche Deutsche Meisterschaften. Der Maschsee bildete die Kulisse für die Deutschen Meisterschaften im SUP-Parallelsprint. Bei den Herren sicherte sich Normen Weber am 23. Juli den Titel vor Marlon Daskiran und Benyam Bossak. Anton Birkicht komplettierte das Podium auf dem vierten Platz. Die Damen-Entscheidung fiel drei Tage später am 26. Juli. Skadi Langbein gewann vor Vivien Franke und Oda Diestel. Julia Georgi belegte den vierten Rang. Nahezu die Hälfte der Athleten startete für Starboard. Oda Diestel, Frederike Ohnesorge, Vivien Franke, Ole Schwarz, Anton Birkicht, Marlon Daskiran und Lukas Steinwagner paddeln auf den Boards des Herstellers. Laila Daskiran fehlte krankheitsbedingt, sodass drei Starboard-Athletinnen am Start standen.
Marlon Daskiran bereitete sich in den Wochen vor den Finals gezielt auf die Wettkampfdistanz vor. „In den letzten Wochen habe ich mich intensiv auf die Finals vorbereitet. Gemeinsam mit Skadi Langbein habe ich viel für die 160-Meter-Strecke trainiert", erklärt der Starboard-Teamfahrer. Die Trainingseinheiten umfassten nicht nur die Wettkampfdistanz. Daskiran und Langbein absolvierten auch Einheiten über längere Distanzen, damit die Wettkampfstrecke leichter fällt. Zusätzlich trainierte Daskiran regelmäßig im Fitnessstudio. Der Fokus lag auf der Verbesserung von Kraft und Explosivität. „Durch die gute Vorbereitung konnte ich mit einem sicheren Gefühl in das Rennen gehen und viele wertvolle Erfahrungen sammeln", betont er. Die strukturierte Vorbereitung zahlte sich mit dem zweiten Platz aus.
Die Veranstaltung hinterließ bei den Athleten einen positiven Eindruck. „Die Finals in Hannover haben mir sehr gut gefallen. Es war eine tolle Erfahrung, an einer so großen Veranstaltung teilzunehmen und mich mit anderen Sportlern zu messen", schildert Marlon Daskiran seine Eindrücke. Besonders die Atmosphäre und die zahlreichen Zuschauer machten das Event zu etwas Besonderem. Oda Diestel bestätigt diese Einschätzung. „Die Finals waren wieder ein sehr schönes und von der Stadt Hannover super organisiertes Event. Es waren unglaublich viele begeisterte Zuschauer da, die alle Sportler durchgängig motiviert und angefeuert haben", berichtet die Drittplatzierte. Die Wettkämpfe sind in der Sportschau Mediathek abrufbar. Die Stadt Hannover stellte mit dem Maschsee eine zentrale Location bereit, die optimale Bedingungen für den Parallelsprint bot.
Oda Diestel zeigte sich zufrieden mit ihrer Bronzemedaille. „Am Ende hat es für den 3. Platz gereicht, hinter Vivi und Skadi, die beide superstark gepaddelt sind. Glückwunsch an die beiden", kommentiert sie das Rennen. Die Finals boten den Athleten eine Plattform, sich auf nationaler Ebene zu messen. Die Veranstaltung kombinierte verschiedene Sportarten an einem Ort und ermöglichte den Zuschauern, mehrere Wettkämpfe zu verfolgen. Die Organisation durch die Stadt Hannover und die Einbindung in ein größeres Multisport-Event schufen einen Rahmen, der über eine klassische Deutsche Meisterschaft hinausging. „Ich freue mich schon auf nächstes Jahr", blickt Oda Diestel voraus. Die Fortsetzung der Finals in Hannover scheint gesichert.
Herren (23. Juli 2026):
Damen (26. Juli 2026):

Redakteur surf
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