Polywatch im Test – kleine Tube, große Wirkung?

Stephan Gölnitz

 · 13.07.2020

Polywatch im Test – kleine Tube, große Wirkung?Foto: Stephan Gölnitz
Polywatch im Test – kleine Tube, große Wirkung?

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Fitnesstracker und GPS-Uhren sind für viele ständiger Begleiter beim Sport. Kratzer und Schrammen bleiben da nicht aus. Wie gut lässt sich das mit speziellen Mitteln beheben?

Zerkratze Displays sind ärgerlich – weil gute GPS-Uhren nicht gerade billig sind und weil Kratzer, vor allem im Sonnenlicht, die Ablesbarkeit verschlechtern.

"Normal" zerkratze Uhr nach einem Jahr GebrauchFoto: Stephan Gölnitz"Normal" zerkratze Uhr nach einem Jahr Gebrauch

Mit dem getesteten Polywatch Plastic Polish ließen sich tatsächlich alle feinen Kratzer entfernen und die tieferen Kratzer zumindest so weit "abrunden" und minimieren, dass die Oberfläche deutlich ansehnlicher wurde und die störenden Lichtreflexe weitestgehend verschwanden. An den sehr tiefen Kratzern war allerdings deutlich länger als 2 bis 3 Minuten zu polieren. Diese sind nach der Bearbeitung keine scharfkantigen, lichtbrechenden Krater mehr, sondern nur noch bei seitlicher Betrachtung zu erkennen – aber auch nicht komplett verschwunden. Etwa 5 bis 6-mal habe ich den empfohlenen Vorgang wiederholt, also etwa 15 Minuten poliert. Als hilfreich hat sich dabei ein einseitig absolut planer Plastik-Chip für Einkaufswagen erwiesen – umwickelt mit einem Stück des mitgelieferten Poliertuches. Die Tube wird voraussichtlich für eine ähnliche Politur nochmals ausreichen. Bei einem Preis ab etwa sechs Euro (gesehen bei Amazon, sowie bei Voelkner und bei Conrad Elektronik) eine vermutlich in den meisten Fällen lohnende Arbeit mit sichtbarem Erfolg. Man sollte lediglich nicht erwarten, dass richtig tiefe Schrammen komplett verschwinden – dafür müsste wohl deutlich massiver Material abgetragen werden. In der Packung ist die Tube mit 5 Gramm Politur und ein Stück Polierflies.

Nach der PoliturFoto: Stephan GölnitzNach der Politur
Stephan Gölnitz

Stephan Gölnitz

Redakteur surf

Stephan Gölnitz stammt aus Bochum und kam 1996 als Testredakteur zum surf-Magazin nach München. Der Diplom-Ingenieur für Werkstofftechnik begleitet seit seinem Volontariat nahezu alle Materialtests – auf dem Wasser und seit über zehn Jahren auch als Fotograf – mit Stationen u. a. am Gardasee, in Langebaan, Ägypten und Tobago. Privat surft er am liebsten mit dem Foil am Walchensee, gelegentlich in der Welle, und widmet sich außerdem dem SUP auf Fluss- und Mehrtagestouren.

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