Wasserdichte HandyhülleDie schwimmt sogar im Teich.

Stephan Gölnitz

 · 20.04.2017

Wasserdichte Handyhülle: Die schwimmt sogar im Teich.Foto: Stephan Gölnitz
Wasserdichte Handyhülle: Die schwimmt sogar im Teich.
Unter "Produkt der Woche" stellen wir hier immer wieder Dinge vor, die von uns gründlich ausprobiert wurden.

Diese Handyhülle kann mehr: Sie ist rundum soft gepolstert, was nicht nur einen gewissen Stoßschutz verleiht, sondern die Tasche auch mit Inhalt schwimmfähig hält. 300 Gramm Auftrieb werden angegeben, mit einen 5-Zoll-Handy schwamm das Testmuster sicher an der Oberfläche.

sup/M3326986Foto: Stephan Gölnitz

Für den einstündigen Tauchtest (bei allerdings nur 10 Zentimeter Wassertiefe) mussten wir es ordentlich beschweren, den kleinen Heimversuch überstand die Tasche innen komplett trocken. Die Bedienung funktioniert auch mit dem Gerät in der Tasche, allerdings nicht der Fingerabdruckscanner.

Nachdem ich bereits ein Handy zusammen mit Autoschlüssel versenkt habe (das liegt jetzt schön wasserdicht verpackt, aber in knapp 100 Meter Tiefe) würde ich mein Handy in so eine Tasche mit integriertem Schwimmkörper erstmalig wieder bedenkenlos rein packen.

Und wem die Handy-freie Zeit wichtig ist: Auf dem Wasser kann das Smartphone ja auch im Flugmodus als Fitnesstracker fungieren (Runtastic, Sportstracker, etc.), der Strecke, Speed und Route trackt und dient als Hilfmittel, wenn doch mal Not am Mann/an der Frau sein sollte...

Fazit: Wenn schon Handyhülle, dann schwimmfähig. Das Testmuster überzeugte, liegt aber im Preisvergleich recht hoch.

Preis für das Testmuster: 19,90 (Angebotspreis) bis 35,90

Top: Anscheinend ordentlich abgedichtet, schwimmt auch mit Inhalt noch, kommt mit Sicherungsband und Karabiner

Na ja: Verschluss ist nicht sonderlich ergonomisch zu öffnen

Schlecht: Nix

Artikel teilen:
Kommentare

Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.

Stephan Gölnitz

Stephan Gölnitz

Redakteur surf

Stephan Gölnitz stammt aus Bochum und kam 1996 als Testredakteur zum surf-Magazin nach München. Der Diplom-Ingenieur für Werkstofftechnik begleitet seit seinem Volontariat nahezu alle Materialtests – auf dem Wasser und seit über zehn Jahren auch als Fotograf – mit Stationen u. a. am Gardasee, in Langebaan, Ägypten und Tobago. Privat surft er am liebsten mit dem Foil am Walchensee, gelegentlich in der Welle, und widmet sich außerdem dem SUP auf Fluss- und Mehrtagestouren.

Meistgelesen in der Rubrik SUP