Elektro-Anschub fürs SUPJaykay ruft e-Finnen wegen Brandgefahr zurück

SURF Redaktion

 · 03.03.2026

Jaykay hat eine Sicherheitswarnung für die e-Finne 2.0 veröffentlicht
Foto: Stephan Gölnitz
Jaykay bittet Besitzer der e-Finne, das Laden der Geräte vorerst einzustellen. Bei tiefenentladenen Lithium-Ionen-Akkus besteht unter ungünstigen Umständen ein Brandrisiko. Der Hersteller arbeitet an einer Lösung, es soll ein neues Netzteil geben.

Jaykay hat eine Sicherheitswarnung für seine e-Finne herausgegeben. Der Hersteller bittet alle Besitzer, das Laden der Geräte vorerst zu unterlassen. Hintergrund ist ein mögliches Brandrisiko bei tiefenentladenen Lithium-Ionen-Akkus. Gerade nach einer längeren Winterpause ist eine Tiefentladung möglich.

Das Unternehmen betont, dass von nicht geladenen Geräten keine Gefahr ausgehe. Die Maßnahme diene ausschließlich der Vorsorge. Jaykay arbeitete derzeit an einer Lösung, mit der sich tiefenentladene Akkus zuverlässig erkennen lassen, heißt es in der Mitteilung. Eine entsprechende Anleitung soll innerhalb der nächsten vier Wochen auf der eigens eingerichteten Status-Seite unter www.jaykay-sport.de/pages/safety veröffentlicht werden. Bis dahin gilt die Empfehlung, die e-Finne nicht zu laden. Das Nicht-Laden stellt laut Hersteller keinerlei Gefahr dar.

Update: Inzwischen hat Jaykay mitgeteilt, dass es ein neues Netzteil vorgestellt werden soll, das die Probleme behebt. Dazu soll ein in der kommenden Woche weitere Infos geben

Hersteller kündigt Anleitung an

Bei Lithium-Ionen-Akkus kann es zu einer Tiefenentladung kommen, wenn die e-Finne über einen längeren Zeitraum nicht verwendet wird oder mit leerem Akku eingelagert wurde. Das Laden eines defekten oder tiefenentladenen Akkus kann unter ungünstigen Umständen ein Brandrisiko darstellen.

Die Warnung richtet sich an alle Besitzer einer e-Finne des Herstellers, unabhängig davon, wie häufig sie das Gerät nutzen oder wie alt es ist. Das Unternehmen hat eine dedizierte E-Mail-Adresse für Rückfragen eingerichtet: safety@jaykay-sport.de. Dort können sich betroffene Nutzer mit Fragen zur Sicherheitswarnung melden.


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