Test 2017 – AllroundboardsMistral Santa Anna 11’5’’ x 31’’

Stephan Gölnitz

 · 20.02.2018

Test 2017 – Allroundboards: Mistral Santa Anna 11’5’’ x 31’’Foto: Stephan Gölnitz
Test 2017 – Allroundboards: Mistral Santa Anna 11’5’’ x 31’’
Die "Santa Anna" von Mistral hat die wohl außergewöhnlichsten Kurven zu bieten.
Mistral Santa Anna 11’5’’ x 31’’Foto: Stephan GölnitzMistral Santa Anna 11’5’’ x 31’’

Als hätte sich Obelix daran versucht, ein Board zu designen, bleibt das Board hinkelsteinförmig breit bis ins Heck. Mit dem Resultat, nahezu unkenterbar zu sein und hinten zum Windsurfen viel Auftrieb und Platz zu bieten. Wie das Sup-Monsters mit Windsurf-Option ist auch bei der Santa Anna der Bug deutlicher aufgebogen, nur so gestaltet, sticht das Board bei flotter Fahrt unter Segel nicht ein. Beim Paddeln wirkt es überaus kippstabil, dreht wie ein Frisbee, wenn man aufs Heck zurückgeht. Allerdings leidet die Geradeausfahrt etwas unter der ungewöhnlichen Form, für längere Touren könnte man für höhere Richtungsstabilität die zusätzliche Windsurffinne in Boardmitte auch zum Paddeln montieren.

PLUS Sehr kippstabil; sehr drehfreudig; Windsurf-Option mit Mittelfinne; Top-Ausstattung mit Netzen, Haltegriffen, großem Pad MINUS Etwas weniger richtungsstabil

FAZIT Wenn du gezielt ein Board zum Windsurfen bei Leichtwind und zum Paddeln suchst, ist die Santa Anna eine gute Wahl. Als reines Paddelbrett gibt es auch bei Mistral geeignetere Alternativen.

Info www.sport-vibrations.com Preis 1249 Euro Länge 347,9 cm Breite 78,7 cm Gewicht* 11,1 kg Volumen 340 l

* Messung SUP-Magazin k.A. keine Herstellerangabe

Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SUP 1/2017 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen – die Print-Ausgabe erhalten Sie hier.Foto: Stephan GölnitzDiesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SUP 1/2017 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen – die Print-Ausgabe erhalten Sie hier.
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Stephan Gölnitz

Stephan Gölnitz

Redakteur surf

Stephan Gölnitz stammt aus Bochum und kam 1996 als Testredakteur zum surf-Magazin nach München. Der Diplom-Ingenieur für Werkstofftechnik begleitet seit seinem Volontariat nahezu alle Materialtests – auf dem Wasser und seit über zehn Jahren auch als Fotograf – mit Stationen u. a. am Gardasee, in Langebaan, Ägypten und Tobago. Privat surft er am liebsten mit dem Foil am Walchensee, gelegentlich in der Welle, und widmet sich außerdem dem SUP auf Fluss- und Mehrtagestouren.

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