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So sieht ein klassisches Aufsteigerboard aus: lang genug für Leichtwind, mit optionaler Mittelfinne und mit Schlaufendübeln übersäht wie Löcher im Schweizer Käse. Das Deckpad ist geschickt geschnitten und überzieht so auch den Bereich, wo der vordere Fuß beim Angleiten steht. Der stark hochgebogene Bug schiebt sich frei über die Wellen, eine optionale Centerfinne (Lieferumfang) erleichtert Anfängern und Aufsteigern das Höhehalten bei Leichtwind wirkungsvoll. Bei zunehmendem Wind zählt der Bullit nicht zu den Top-Gleitern, rutscht aber doch flüssig los und erfordert zum Angleiten wegen der größeren Länge auch nicht allzu viel Übung.
Selbst die äußeren Freeridepositionen der Schlaufen sind so positioniert, dass auch das Reinschlüpfen leicht gelingen wird. Man steht tendenziell weiter innen auf dem Board, die Surfhaltung ist aufrechter. Dennoch lässt sich das Board auch flott vorantreiben, wirkt zwar im Vollgleiten mit den 2,66 Metern Länge etwas konservativ, aber dennoch schnell und mit sportlichem Fahrgefühl. Dabei surft der Bullitt die Wellen eher rauf und runter, als dass er darüber hinwegfliegt. Und sogar Powerhalsen gelingen mit vergleichsweise geringem Fußdruck und in recht engen Radien, auch wenn das Durchgleitpotenzial natürlich nicht mit einem leichten, reinen Freerideboard verglichen werden sollte.
Der Bullitt richtet sich an Familien, Aufsteiger und mit Einschränkungen sogar an Liebhaber klassischer, langer Freerideshapes.
Leichtwindeigenschaften, Preis
Mäßiger Freeridegleiter
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Stellvertretender Chefredakteur surf
Stephan Gölnitz stammt aus Bochum und kam 1996 als Testredakteur zum surf-Magazin nach München. Der Diplom-Ingenieur für Werkstofftechnik begleitet seit seinem Volontariat nahezu alle Materialtests – auf dem Wasser und seit über zehn Jahren auch als Fotograf – mit Stationen u. a. am Gardasee, in Langebaan, Ägypten und Tobago. Privat surft er am liebsten mit dem Foil am Walchensee, gelegentlich in der Welle, und widmet sich außerdem dem SUP auf Fluss- und Mehrtagestouren.