Zum Auftakt der 2027er Modelle präsentiert Duotone das Wave-Material und das Freestyle-Setup, größtenteils in der edlen Custom-Bauweise D/LAB. Auffälligste Neuerung ist der Name der Waveboards: Statt Grip 3 und 4 kommen nun Cosmic 3 und 4, die Bezeichnung wurde von der Marke auch schon für SUP-Hardboards genutzt. Zwei Wochen nach den Top-Modellen kommen am 23. September dann die SLS-Bauweisen sowie das Freewave-Board und das Duke.
Das Duotone Cosmic 4 D/LAB sei ein voll-customisiertes World-Cup-Waveboard, teilt Duotone mit. Es werde ausschließlich auf Bestellung gebaut, inklusive passender Custom-Finnen. Die Volumen reichen von 53 bis 106 Litern. Das Board solle sich im Weißwasser wie ein fünf Liter größeres und im Turn wie ein fünf Liter kleineres Board verhalten. Zu den Shape-Merkmalen gehören eine dreistufie-Rockerlinie und “synchronisierte Kurven”. Rund um die Mastspur und hinter der hinteren Schlaufe verstärkten sich die Kurven für kraftvolle Bottom- und explosive Top-Turns. Ein flacherer Mittelbereich, mehr Nose-Rocker und das Kickstarter Tail sorgten für progressiven Tail-Kick, sauberen Wasserabriss und enge Top-Turns, schreibt Duotone in seiner Mitteilung. Zusätzliche Breite und mehr Outline-Krümmung sollen Stabilität beim Durchqueren von Weißwasser bieten und gleichzeitig radikale Turns ermöglichen. Für 2027 seien neue asymmetrische Side-Finnen für mehr Drive und Grip integriert, ein überarbeitetes Layup spare bis zu 100 bis 200 Gramm Gewicht. Den Duotone Cosmic 4 gibt es in drei Farb-Varianten.
Das Duotone Cosmic 3 D/LAB werde für kraftvolle Groundswell-Bedingungen, windige europäische Wellen, Down-the-Line-Surfen und Springen optimiert, heißt es vom Hersteller. Jedes Board werde per CNC präzise geshaped und anschließend von Hand gebaut. Die D/LAB-Full-Custom-Produktion garantiere exakten Rocker, konstanten Flex und präzise Finnen-Positionen. Das Board sei im Tri-Fin-Setup mit Slot- und US-Boxen erhältlich und decke Volumen von 82 bis 106 Litern ab. Das 2027-Update bringe eine überarbeitete Tuck-Line im mittleren und vorderen Bereich für verbesserte Beschleunigung und Kontrolle im Turn. Ein erhöhter Nose-Rocker sorge für sauberes Durchqueren von Weißwasser, die optimierte Tail-Outline reagiere schneller mit mehr Grip beim Einsetzen der Kante. Neue asymmetrische Seitenfinnen lieferten zusätzlichen Drive und Halt im Turn. Ein optimiertes Layup reduziere das Gewicht auch hier je nach Boardgröße um 100 bis 200 Gramm. Die flache Doppel-Konkave unter den Füßen gehe Richtung Heck in eine Mono-Konkave über, was bei hohen Geschwindigkeiten maximale Kontrolle ermögliche. Den Duotone Cosmic 3 gibt es in drei Farb-Varianten.
Das Duotone Super_Hero D/LAB sei das Flaggschiff-Wavesegel von Duotone für fortgeschrittene bis sehr erfahrene Waverider, die vor allem im Down-the-Line-Waveriding unterwegs seien, erklärt der Hersteller. Es sei darauf ausgelegt, auf dem Wasser “zu verschwinden”, sodass sich der Fahrer komplett auf die Welle statt auf sein Material konzentrieren könne. Kernversprechen seien eine deutlich erweiterte Windrange, das niedrigste mögliche dynamische Segelgewicht und kompromisslose Haltbarkeit. Dank der großen Windrange könne ein Zwei-Segel-Quiver – beispielsweise 5,0 und 4,2 – den Bereich abdecken, für den sonst drei klassische Wavesegelgrößen nötig wären, versprichte Duotone. Technisch setze das Segel auf Carbon X-Ply in hochbelasteten Zonen wie Schothorn, Topp und Fuß für minimale Dehnung und direkte Kraftübertragung. Reguläres X-Ply im mittleren Panel sorge für Power. Die Bauweise mit verschweißten statt genähten Panels spare 150 bis 200 Gramm Gewicht. Die Verbindungen seien stärker als vernähte Alternativen bei gleicher Film- und Laminatstärke wie beim Standard-Super_Hero. Das Segel kommt in Größen von 3,0 bis 5,7, durchgängig vier Latten und Gewichten von 2,20 bis 2,95 Kilogramm. Das Duotone Super_Hero gibt es in drei Farb-Varianten.
Der Duotone Skate in der erstmals angebotenen D/LAB-Bauweise sei ein handgefertigtes Freestyle-Windsurfboard für erfahrene und fortgeschrittene Rider, die New-School-Freestyle, Power-Moves, Sliding-Tricks und Wettkampfeinsatz suchten, teilt Duotone mit. Es basiere auf der bisherigen SLS-Konstruktion, sei jedoch mit der D/LAB-Bauweise weiterentwickelt worden. Bei gleichem Gewicht sei das Board noch haltbarer, direkter und präziser im Fahrgefühl. Ziel sei, den üblichen Kompromiss zwischen extrem leichtem, hoch poppendem, aber bruchanfälligem Board zu eliminieren. Double- und Triple-Moves könnten zuverlässig gefahren werden, ohne das Material schonen zu müssen. Der kompakte, radikale Shape sorge für schnelle Beschleunigung, hohen Pop, schnelle Rotationen und kontrollierte Landungen, um Moves direkt aneinanderzureihen. Ein fein abgestimmtes Tail liefere explosive Beschleunigung und Topspeed, die flache Nase sei speziell für saubere, kontrollierbare Sliding-Tricks optimiert. Das voluminöse Heck halte die Geschwindigkeit im Switch Stance und durch Windlöcher. Die D/LAB-Konstruktion verleihe dem Board ein sehr direktes, präzises und responsives Fahrgefühl auf Full-Custom-Niveau. Das Skate D/LAB sei in vier Größen mit 86, 91, 98 und 107 Litern Volumen erhältlich, jeweils inklusive F_Style 17,5 Zentimeter Power-Finne, die Gewichte lägen bei etwa 6,1 bis 6,7 Kilogramm.
Das Duotone Idol sei ein speziell für fortgeschrittene bis sehr erfahrene New-School-Freestyler und Wettkampffahrer entwickeltes Windsurf-Freestyle-Segel, heißt es vom Hersteller. Technisch sei es unverändert, aber optisch aktualisiert. Es setze auf ein lattenfreies Zentrum mit größerem Abstand zwischen Fuß- und nächsthöherer Latte. Dadurch baue sich die Kraft weich und progressiv statt ruckartig auf, das Segel werde beim Duck neutral und lade nach der Rotation kontrolliert wieder auf. Das Idol sei in 3,6 bis 5,2 Quadratmetern mit vier Latten erhältlich. Es biete ein Foil-Öse und komme ab 2027 in einer zusätzlichen Schwarz-Violett-Farbvariante.
Infos zu allen Produkten unter duotonesports.com
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