iSUP mit Windsurf-OptionWindSUP Duotone Alfa Air WS im Test

Manuel Vogel

 · 25.06.2026

Das WindSUP Duotone Alfa Air WS war vier Tage lang als Leichtwind- und Schul-Board im Einsatz
Foto: Manuel Vogel
Leicht, kippstabil, drehfreudig – das Duotone Alfa Air WS punktet als ausgereiftes Leichtwindbrett für Erwachsene und Kinder.

Das Duotone Alfa Air WS ist als Kombi-Board zum SUPen und Windsurfen gedacht und in zwei Größen verfügbar: Als 9‘0er mit knapp 74 Zentimetern Breite bringt es das Board auf 180 Liter Volumen, der von uns getestete 11‘0er kommt mit einer Breite von rund 85 Zentimetern sogar auf satte 350 Liter Volumen. Auffällig ist das sehr niedrige Gewicht, 7,5 bzw. 11,2 Kilo sind, bezogen auf die Größe, absolut attraktiv. Um die Bretter gut tragen zu können, wurden diese mit Griffen an Bug, Heck und Deck ausgestattet. Ein Gewinde für die Montage des Mastfußes ist vorhanden. Zum Lieferumfang gehört ein Mastfuß mit entsprechend kurzem Bolzen, der sich einfach eindrehen lässt. An Deck ist ein großflächiges EVA-Pad verklebt. Auf der Unterseite wurde das Board mit zwei großen Centerfinnen ausgestattet, die sich einfach und ohne Werkzeug in die dafür vorgesehenen Schienen einschieben lassen. Pfiffig: Die Finnenkästen sind geteilt, was beim Verpacken und Einrollen das Packmaß reduzieren kann. Im Set mit Rucksack, Pumpe, Finnen und Mastfuß kosten die Boards 799 beziehungsweise 899 Euro.

Tolles Einsteigerbrett für Kids, Leichtwind-Plattform für Erwachsene

Das Duotone Alfa Air WS war im Rahmen des Surf-Festivals mehrere Tage im Einsatz als Lernbrett für Kinder und Jugendliche. Von den nominell 350 Litern Volumen sollte man sich nicht abschrecken lassen, naturgemäß wirken aufblasbare Boards bezüglich der Kippstabilität etwas kleiner als Hardboards. In der Größe 11‘0 liegt das Brett überaus stabil im Wasser, die gestreckte Outline sorgt für ordentlichen Geradeauslauf. Erfreulicherweise reagiert das Brett außergewöhnlich gut auf Steuerimpulse, selbst wenn es mit kleinen Segeln unter 3,0 qm motorisiert wird. Damit qualifiziert es sich als tolles Einsteigerbrett für Kids, kann aber auch Erwachsenen als gute Leichtwind-Plattform dienen. Die beiden 23er Centerfinnen stabilisieren den Geradeauslauf sehr ordentlich und reduzieren zudem die seitliche Abdrift auf ein vertretbares Maß. Für Gleiterfahrungen sind, wie zu erwarten, weder der Shape noch die unprofilierten Finnen konzipiert.

Zum SUPen dürfte das Brett hingegen gut funktionieren, vorzugsweise für kleinere Runden über den See oder als Spaß-Brett für die ganze Familie. Das Modell mit 180 Liter Volumen konnten wir nicht ausprobieren. Unserer Erfahrung nach dürfte dieses als Windsurfboard für Kinder bis hin zu leichten Erwachsenen (< 75 Kilo) noch kippstabil genug und vor allem drehfreudig sein. Zum Paddeln von Touren wird es unter den Füßen von Erwachsenen aber den nötigen Geradeauslauf vermissen lassen.

surf-Fazit zum Duotone Alfa Air WS

Geringes Gewicht, gute Features und eine ideale Mischung aus Geradeauslauf und Drehfreudigkeit – damit punktet das Alfa Air WS 11‘0 als tolles Windsurfbrett für Leichtwind bei einer Zielgruppe vom Kind bis hin zu Erwachsenen.


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Manuel Vogel

Manuel Vogel

Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

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