Tobias Frauen
· 22.06.2023
Die Formula Foil Weltmeisterschaft kehrte zum Circolo Surf Torbole am Gardasee zurück, wo sie bereits im vergangenen Jahr gastierte. 25 Rennen konnten an den fünf Event-Tagen gefahren werden, insgesamt 63 Starterinnen und Starter aus 14 Ländern waren gekommen, ein Teilnehmer sogar aus Argentinien. Mehrere Junioren mit dem Jahrgang 2010 gingen als jüngste an den Start, ältester Teilnehmer war mit dem Jahrgang 1949 Hugo Stamm aus der Schweiz.
Von Anfang an ganz vorne lag der Schweizer Elia Colombo, der sich bis zum Ende nicht vom Spitzenrang verdrängen ließ. Er fährt auf Material von Patrik, das in diesem Jahr auch schon im Worldcup hervorragend funktioniert hat. Dahinter landete Jacopo Renna, der Inhaber des Circolo Surf Torbole und damit quasi Gastgeber der WM. Dritter wurde der Pole Tomasz Romanowski. Die beiden deutschen Starter Robert Bircheneder und Max Winkler kamen auf die Plätze 28 und 33.
Auch fünf Damen waren bei der Weltmeisterschaft dabei, die Spitze bildeten dabei die Schwestern Helle und Tura Oppedal aus Norwegen. Helle Oppedal, die auf dem iQFoil auch um einen Startplatz für Olympia kämpft, ließ in der Gesamtwertung einen Großteil des Herren-Feldes hinter sich und kam auf Rang 12.
Neu in der Formula Foil ist die Wertung “Foil Race 1”, bei der nur noch ein Set registriert werden darf. Das macht die Regatta auch für viele iQFoiler interessant, deren 95 Zentimeter breite Boards ansonsten Nachteile haben gegen die zehn Zentimeter breiteren, die in der Formula Foil zugelassen sind, sowie die größere Auswahl an Foil-Komponenten. Für 2024 wird die maximale Breite für neu registrierte Boards dann komplett auf 95 Zentimeter gesenkt.

Redakteur