Freestyle-TourFPT kündigt 20 Events für dieses Jahr an

Tobias Frauen

 · 16.01.2023

Freestyle-Tour: FPT kündigt 20 Events für dieses Jahr anFoto: EFPT/John Carter
Tow-In - wie hier 2021 in Genf - ist ein fester Bestandteil im Freestyle-Kalender

Auf der Freestyle-Tour sind 2023 mindestens 20 Contests geplant, auch außerhalb von Europa. Außerdem wird ein Sterne-System zur Bewertung eingeführt und der Nachwuchs soll gezielt eingebunden werden.

Kurz nach PWA und IWT hat auch die EFPT (European Freestyle Pro Tour) eine ambitionierte Tour für dieses Jahr angekündigt. Und während wir auf den Wave-Kalender noch eine Woche warten müssen, können sich die Freestyler schon mal die Termine eintragen. Dabei stehen erstmals in der 20-jährigen Geschichte auch Wettbewerbe außerhalb von Europa auf dem Plan, dafür lässt die EFPT dann das “E” weg und firmiert als “Freestyle Pro Tour” (FPT).

Gleichzeitig mit dem neuen Kalender kündigte CEO Adam Sims ein Sterne-System an, mit dem die Events klassifiziert werden sollen. Die Basis bildet die “Proving Ground Series” mit einem bis fünf Sternen, die vor allem nationale und Nachwuchs-Events beinhaltet. Darüber steht die “Continental Series” mit sechs bis acht Sternen, schließlich kommt die “Championship Series” mit neun und zehn Sternen. Bei allen Events können Punkte für die Rangliste geholt werden, überall sollen auch die Frauen an den Start gehen. Am Ende des Jahres wird es Siegerinnen und Sieger der Einzelwertungen sowie Overall-Champions geben geben.

Im Rahmen der “Proving Ground Series” werden auch die German Freestyle Battles (GFB) Teil der Freestyle-Tour, darunter auch der Contest im Rahmen des surf-Festivals auf Fehmarn. Darüber hinaus stehen auch Wettbewerbe in Polen, Marokko, Japan, Bonaire, Südafrika, Dänemark, Italien und Frankreich auf dem Plan.

Der EFPT-/FPT-Kalender 2023

  • 21. - 29. Januar: Kapstadt
  • 7. - 11. April: Bonaire
  • 15. - 16. April: Zushi (Japan)
  • 28. - 30. April: Podersdorf
  • 1. Mai - 30. Juni: Danish Open (Stand-By Contest)
  • 1. Mai - 30. Juni: King of Hel (Polen, Stand-By Contest)
  • 18. - 21. Mai: GFB Fehmarn (surf Festival)
  • 27. - 28. Mai: Vesoul (Frankreich)
  • 27. - 28. Mai: Lake Motusoku (Japan)
  • 1. Juni - 29. August: GFB Meldorf (Stand-By Contest)
  • 6. - 10. Juni: Vieste (Italien)
  • 21. - 25. Juni: Kreta (Griechenland)
  • 19. - 23. Juli: Essaouira (Marokko)
  • 6. August - 4. Oktober: GFB Lemkenhafen (Stand-By Contest)
  • 5. - 10. September: Soroni (Griechenland)
  • 4. - 8. Oktober: Genf (Schweiz)
  • 12. - 15. Oktober: Prasionisi (Griechenland)
  • 16. - 23. Oktober: Danish Open
  • 4. - 5. November: Tsukuihama (Japan)
  • 16. - 17. Dezember: Laka Hamanako (Japan)

Den jeweiligen Status, das Preisgeld und die Disziplinen (Freestyle, Foilstyle, Tow-In) sind auf der Grafik der EFPT zu sehen:

Foto: FPT

Dabei ist das Surf Opening am Neusiedler See bislang der einzige “Championship”-Event, die GFB bei surf-Festival stehen vorerst nur als Tow-In-Event im Kalender. Noch ist dieser aber laut FPT nicht final, weitere Events sind noch nicht abschließend bestätigt. Am 14. Februar soll es ein Update geben.

“Proving Ground Series” für den Freestyle-Nachwuchs

Um Nachwuchs zu fördern, will die FTP Events aus aller Welt unter ihrem Dach in der “Proving Ground Series” zusammenführen. Das soll die Einstieg ins Contest-Szene so leicht wie möglich machen und die Fahrerinnen und Fahrer untereinander vernetzen. Auch die höher angesiedelten Events auf kontinentaler Ebene sollen davon profitieren. Die besten drei Ergebnisse gehen in die internationalen Ranglisten ein.

“Indem wir Newcomern und Profis gleichermaßen eine Bühne mit erschwinglichen, vielfältigen und zugänglichen Veranstaltungen bieten, geben wir echten Talenten die Chance auf den Durchbruch, unabhängig von ihrem Hintergrund.” sagt CEO Adam Sims. Foilstyle und Tow-In sollen zudem die unterschiedlichen Facetten innerhalb der Disziplin Freestyle zeigen - außerdem sind damit Action auf dem Wasser und zählbare Ergebnisse nahezu garantiert.


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