LifehackHelfer in der Not - Ersatztampen am Trapez

Manuel Vogel

 · 25.03.2026

Lifehack: Helfer in der Not - Ersatztampen am Trapez
Warum ein am Trapez mitgeführter Ersatztampen Gold wert sein kann, zeigen wir dir in unserem Lifehack. Dabei gibt es gleich mehrere Anwendungsfälle.

Gerissene Tampen sind ein Ärgernis und manchmal richtig gefährlich. Während ein angescheuerter Vorliekspanner meist schon beim Aufriggen, also noch an Land, seinen Dienst mit einem Knall quittiert, reißt eine Trimmschot auch manchmal plötzlich auf dem Wasser - beispielsweise bei einem Waschgang oder einer Landung. Das Problem: Im Wasser schwimmend ist es oft ziemlich schwierig, den gerissenen und zerfledderten Tampen wieder einzufädeln. Kommen dann bei kaltem Wasser auch noch klamme Finger dazu, ist das Einfädeln manchmal schnell unmöglich. Bei kalten Temperaturen oder entsprechenden Windbedingungen bringt man sich damit völlig unnötig in gefährliche Situationen.

Viel schneller geht es in so einem Fall, wenn du einen neuen, dünnen Ersatztampen dabei hast. Den gerissenen Tampen ziehst du einfach aus der Klemme und stopfst ihn dir unter den Neo und behebst das Problem mit einem neuen Tampen, der sich leichter einfädeln lässt. Den Ersatztampen lagerst du am besten dort, wo er immer dabei ist - am Trapez.

Marode Tampen können auf dem Wasser reißen

Mastfuß reparieren mit Ersatztampen

Aber auch für einen weiteren Fall kann ein Ersatztampen sinnvoll sein - etwa, wenn dir auf dem Wasser die Mastfußsehne reißt und Board und Segel getrennt sind. Die folgende Bilderstrecke zeigt dir, wie du vorgehen kannst. (Hinweis: Aus Gründen der besseren Sichtbarkeit, haben wir die gerissene Mastfußszene in der Bilderstrecke entfernt)

Drehe die Mastfußplatte leicht lose (nicht ab) und ziehe den Ersatztampen unter der Platte durch

Manuel Vogel

Manuel Vogel

Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

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