LifehackTrage-Variante für kleinere Boards

Tobias Frauen

 · 17.04.2026

Bei dieser Variante wird die Gabel mit Hilfe der Mast-Teile ans Board geklemmt. Wir zeigen euch, wie es geht!
Foto: Tobi Frauen
Alternative Trage-Variante fürs abgebaute Material: Die Mast-Hälften klemmen die Gabel ans Board und formen ein festes Paket. Und so funktioniert es!

Neben der klassischen Variante - Segel, Mast und Gabel werden mitsamt Trapez zu einem kompakten Paket geschnürt, das Board separat auf der anderen Seite getragen - haben wir kürzlich beim britischen Waverider Ian Whitaker eine interessante Alternative gesehen. Dabei werden die Masthälften durch die Schlaufen geschoben und klemmen die Gabel ans Brett, das Segel wird separat getragen. Wir haben es ausprobiert und zeigen oben in der Gallery, wie ihr euer Zeug verpacken könnt!

Allerdings funktioniert diese Variante nur mit kleineren Boards, bei denen die vorderen Schlaufen relativ dicht beieinander stehen. Für Waveboards, Freestyler und Freemoveboards geht das sehr gut, Freerider und Freeracer hingegen werden schwierig. Denn die Gabel muss breiter sein als der Abstand der Schlaufen, um sich festklemmen zu lassen. In unserem Beispiel mit einem großen Freemoveboard, außen montierten Schlaufen und einer relativ breiten Gabel passte diese Variante so gerade eben.

Außerdem solltet ihr aufpassen, dass Gabel und Board nicht allzusehr aneinander reiben, vor allem am Bug kann es je nach Kombination Kratzer geben. Ideal sind Gabeln mit drehbarem Frontstück. Die Vorteile dieser Variante: Das Zeug ist ein bisschen schneller zusammengepackt als sonst, zudem wird das Segel nicht gequetscht.

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Redakteur

Tobi verantwortet alles Digitale – von der surf-Webseite bis zu den Social-Media-Kanälen – und sorgt täglich für frischen Bild- und Videocontent. Seine Surf-Wurzeln reichen vom Münsterland über Ijsselmeer, Brouwersdam und Sylt bis nach Kiel und Heidkate. Heute lebt er seit über zehn Jahren in Hamburg als „Weekend Warrior“ und ist so oft wie möglich mit Campingbus und Familie unterwegs – bevorzugt an Ostsee, SPO, Dänemark sowie in Finnland, Schweden oder Sardinien.

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