Segel trimmen – kinderleicht

Stephan Gölnitz

 · 05.09.2007

Segel trimmen – kinderleicht
Segel trimmen – kinderleicht
Viele Kleinigkeiten machen am Ende einen großen Unterschied – ob der Segeltrimm zur Qual wird, oder ob du in neuer Bestzeit auf dem Wasser bist. Diese Tipps hier sollen vor allem Einsteigern helfen. Vielleicht ist auch für den einen oder andernen Könner noch Neues dabei. Denn, dass sich beim Verschieben der Gabel die Schothornspannung teilweise extrem verändert, hat selbst Profis überrascht.
surf/M3195065

Bei einem Hersteller-Aufriggwettbewerb vor einigen Jahren schaffte es JP-Shaper Werner Gnigler (damals ebenfalls Arrows-Segeldesigner) in nur einer Minute und 18 Sekunden ein 6,3er-Cambersegel aufzubauen. Das wird man kaum toppen können, denn Profis wie Entwickler und Tester „riggen manchmal 15 Racesegel am Tag“, sagt Neil Pryde-Tester Peter Bijl. Doch die Contest-Leistung des damals „langsamsten“ Branchen-Mannes kann jeder erreichen. Der damalige Naish-Manager Pat Curell war ohne Hektik, allein mit der Kraft der richtigen Reihenfolge und Handgriffe, auch bereits nach 3:39 Minuten fertig. Das ist kaum länger, als man für den Einstieg in einen Winterneo benötigt. Diese Tipps hier sollen vor allem Einsteigern helfen. Vielleicht ist auch für den einen oder andernen Könner noch Neues dabei. Denn, dass sich beim Verschieben der Gabel die Schothornspannung teilweise extrem verändert, hat selbst Profis überrascht.

Reiben vermeiden – Teil I   Neil Pryde bietet bei seiner neuen Verlängerung jetzt einen 90 Grad gedrehten Trimmbeschlag, bei dem die Rollen parallel zum längs angenähten Rollenblock vieler Segel stehen. Geradliniger Tampenverlauf verringert die Reibung und damit die erforderlichen Trimmkräfte. Klassische Verlängerungen wie die von Arrows passen besser zu Segeln mit quer angenähtem Trimmbeschlag.
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Stephan Gölnitz

Stephan Gölnitz

Redakteur surf

Stephan Gölnitz stammt aus Bochum und kam 1996 als Testredakteur zum surf-Magazin nach München. Der Diplom-Ingenieur für Werkstofftechnik begleitet seit seinem Volontariat nahezu alle Materialtests – auf dem Wasser und seit über zehn Jahren auch als Fotograf – mit Stationen u. a. am Gardasee, in Langebaan, Ägypten und Tobago. Privat surft er am liebsten mit dem Foil am Walchensee, gelegentlich in der Welle, und widmet sich außerdem dem SUP auf Fluss- und Mehrtagestouren.

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