Die wichtigsten Knoten

VorbereitungDie wichtigsten Knoten

Modernes Windsurfequipment wirft die Frage nach brauchbaren Knoten eigentlich nicht mehr auf. Vorbei sind die Zeiten, in denen der Gabelbaum mit kunstvollem Flechtwerk mühsam am Mast festgebändselt werden mußte. SURF vermittelt euch die Grundlagen. Seemannsknoten haben gegenüber allen anderen zwei entscheidende Vorteile. Sie halten unter Belastung bombenfest und lassen sich unter allen Umständen leicht wieder öffnen.

Damit das Erlernen der Knoten leichter fällt, hier die Bezeichnungen der wichtigsten Teile eines Seils:

ACHTKNOTEN:

Der aufgemotzte Hausfrauenknoten. Er ist vielseitig einsetzbar, beispielsweise lassen sich damit lose Parten an Klemmen vor dem Durchrutschen sichern. An einem Tampen ist ein Achtknoten nie fehl am Platz.

Für den üblichen Achtknoten wird das Arbeitsende ganz durch das Auge gezogen. Hole den Knoten an beiden Enden dicht.
Für den üblichen Achtknoten wird das Arbeitsende ganz durch das Auge gezogen. Hole den Knoten an beiden Enden dicht.
Lege eine kleine Bucht in das Ende einer Leine und verdrehe sie um 180° zu einem Auge.
Lege eine kleine Bucht in das Ende einer Leine und verdrehe sie um 180° zu einem Auge.
Drehe das Auge noch einmal um 180° in dieselbe Richtung. Es entsteht die typische Achtform.
Drehe das Auge noch einmal um 180° in dieselbe Richtung. Es entsteht die typische Achtform.
Ziehe das Arbeitsende durch das erste, eventuell als Bucht (Slipstek).
Ziehe das Arbeitsende durch das erste, eventuell als Bucht (Slipstek).
Für den üblichen Achtknoten wird das Arbeitsende ganz durch das Auge gezogen. Hole den Knoten an beiden Enden dicht.
Für den üblichen Achtknoten wird das Arbeitsende ganz durch das Auge gezogen. Hole den Knoten an beiden Enden dicht.
Lege eine kleine Bucht in das Ende einer Leine und verdrehe sie um 180° zu einem Auge.
Lege eine kleine Bucht in das Ende einer Leine und verdrehe sie um 180° zu einem Auge.
Lege eine kleine Bucht in das Ende einer Leine und verdrehe sie um 180° zu einem Auge.
Drehe das Auge noch einmal um 180° in dieselbe Richtung. Es entsteht die typische Achtform.
Ziehe das Arbeitsende durch das erste, eventuell als Bucht (Slipstek).
Für den üblichen Achtknoten wird das Arbeitsende ganz durch das Auge gezogen. Hole den Knoten an beiden Enden dicht.

KREUZKNOTEN:

Der Allroundknoten zum Verbinden von zwei gleich dicken Leinen. Zur Sicherheit kann man die losen Parten mit Achtknoten vor dem Durchrutschen sichern.

Mache einen zweiten Überhandknoten, Jetzt müssen auf beiden Seiten die Parten parallel aus den Buchten herauskommen.
Mache einen zweiten Überhandknoten, Jetzt müssen auf beiden Seiten die Parten parallel aus den Buchten herauskommen.
Kreuze beide Enden einer Leine, hier links über rechts.
Kreuze beide Enden einer Leine, hier links über rechts.
Mache in dieser Lage einen Überhandknoten.
Mache in dieser Lage einen Überhandknoten.
Kreuze beide Enden noch einmal, jetzt rechts über links.
Kreuze beide Enden noch einmal, jetzt rechts über links.
Mache einen zweiten Überhandknoten, Jetzt müssen auf beiden Seiten die Parten parallel aus den Buchten herauskommen.
Mache einen zweiten Überhandknoten, Jetzt müssen auf beiden Seiten die Parten parallel aus den Buchten herauskommen.
Kreuze beide Enden einer Leine, hier links über rechts.
Kreuze beide Enden einer Leine, hier links über rechts.
Kreuze beide Enden einer Leine, hier links über rechts.
Mache in dieser Lage einen Überhandknoten.
Kreuze beide Enden noch einmal, jetzt rechts über links.
Mache einen zweiten Überhandknoten, Jetzt müssen auf beiden Seiten die Parten parallel aus den Buchten herauskommen.

SCHOTSTEK:

Im Endeffekt hat der Schotstek den selben Einsatzbereich, wie der Kreuzknoten, das interessante ist jedoch, dass man mit ihm auch zwei unterschiedlich dicke Tampen verbinden kann.

Stecke das Arbeitsende unter seiner eigenen festen Part hindurch. Beide losen Enden müssen auf derselben Seite des Knotens liegen, was besonders bei unterschiedlichen Materialien und ungleicher Stärke wichtig ist.
Stecke das Arbeitsende unter seiner eigenen festen Part hindurch. Beide losen Enden müssen auf derselben Seite des Knotens liegen, was besonders bei unterschiedlichen Materialien und ungleicher Stärke wichtig ist.
Lege in eine der beiden Leinen eine Bucht.
Lege in eine der beiden Leinen eine Bucht.
Stecke die andere Leine von unten in die Bucht.
Stecke die andere Leine von unten in die Bucht.
Führe dieses Arbeitsende um die Bucht herum.
Führe dieses Arbeitsende um die Bucht herum.
Stecke das Arbeitsende unter seiner eigenen festen Part hindurch. Beide losen Enden müssen auf derselben Seite des Knotens liegen, was besonders bei unterschiedlichen Materialien und ungleicher Stärke wichtig ist.
Stecke das Arbeitsende unter seiner eigenen festen Part hindurch. Beide losen Enden müssen auf derselben Seite des Knotens liegen, was besonders bei unterschiedlichen Materialien und ungleicher Stärke wichtig ist.
Lege in eine der beiden Leinen eine Bucht.
Lege in eine der beiden Leinen eine Bucht.
Lege in eine der beiden Leinen eine Bucht.
Stecke die andere Leine von unten in die Bucht.
Führe dieses Arbeitsende um die Bucht herum.
Stecke das Arbeitsende unter seiner eigenen festen Part hindurch. Beide losen Enden müssen auf derselben Seite des Knotens liegen, was besonders bei unterschiedlichen Materialien und ungleicher Stärke wichtig ist.

HALBER SCHLAG:

Für sich alleine ist der Halbe Schlag eigentlich nutzlos, kann aber andere Knoten sehr gut ergänzen. An Ringen oder Stangen ist er doppelt ausgeführt gut dazu zu verwenden, kurzfristig kleine Belastungen aufzunehmen, oder überstehende Leinenenden zu verstauen (z.B. am Vorliekstrecker).

Lege das Arbeitsende um den Befestigungspunkt herum. Mache einen halben Schlag um die stehende Part.
Lege das Arbeitsende um den Befestigungspunkt herum. Mache einen halben Schlag um die stehende Part.
Lege das Arbeitsende um den Befestigungspunkt herum. Mache einen halben Schlag um die stehende Part.
Lege das Arbeitsende um den Befestigungspunkt herum. Mache einen halben Schlag um die stehende Part.
Lege das Arbeitsende um den Befestigungspunkt herum. Mache einen halben Schlag um die stehende Part.
Lege das Arbeitsende um den Befestigungspunkt herum. Mache einen halben Schlag um die stehende Part.
Lege das Arbeitsende um den Befestigungspunkt herum. Mache einen halben Schlag um die stehende Part.

PALSTEK:

Obwohl etwas schwieriger herzustellen, ist der Palstek ein absolutes Muss für jeden Wassersportler. Die Schlinge kann sich auch unter Belastung nicht zuziehen und so ist der Knoten ideal zum Abschleppen, bergen und reparieren, da er sich ebenfalls leicht wieder lösen lässt.

Lass das Arbeitsende länger als hier gezeigt und sichere es mit Klebeband oder einem Bändsel.
Lass das Arbeitsende länger als hier gezeigt und sichere es mit Klebeband oder einem Bändsel.
Lege mit dem Arbeitsende eine Überhandschlinge.
Lege mit dem Arbeitsende eine Überhandschlinge.
Drehe die Hand rechtsherum – das ergibt in der stehenden Part ein kleines Auge.
Drehe die Hand rechtsherum – das ergibt in der stehenden Part ein kleines Auge.
Ziehe das Arbeitsende (von hinten nach vorn) etwas aus dem Auge heraus.
Ziehe das Arbeitsende (von hinten nach vorn) etwas aus dem Auge heraus.
Führe das Arbeitsende hinten um die stehende Part herum...
Führe das Arbeitsende hinten um die stehende Part herum...
... und stecke es von oben in das Auge.
... und stecke es von oben in das Auge.
Lass das Arbeitsende länger als hier gezeigt und sichere es mit Klebeband oder einem Bändsel.
Lass das Arbeitsende länger als hier gezeigt und sichere es mit Klebeband oder einem Bändsel.
Lege mit dem Arbeitsende eine Überhandschlinge.
Lege mit dem Arbeitsende eine Überhandschlinge.
Lege mit dem Arbeitsende eine Überhandschlinge.
Drehe die Hand rechtsherum – das ergibt in der stehenden Part ein kleines Auge.
Ziehe das Arbeitsende (von hinten nach vorn) etwas aus dem Auge heraus.
Führe das Arbeitsende hinten um die stehende Part herum...
... und stecke es von oben in das Auge.
Lass das Arbeitsende länger als hier gezeigt und sichere es mit Klebeband oder einem Bändsel.