NeuheitenDuotone Superhero D/LAB -Wavesegel aus einem Guss?

Manuel Vogel

 · 14.08.2024

Bild 1
Foto: John Carter
Das neue Duotone Superhero D/LAB soll nahezu ohne Nähte auskommen. Welche Vorteile das Design “aus einem Guss” mit sich bringt, erfährst du hier.

Das neue Superhero D/LAB ist der Nachfolger des Superhero SLS (Hier gibt’s einen Test). Teil des Konzepts ist es, dass die kleineren Größen unter 4,5 qm deutlich stärker hinsichtlich Druckpunktkontrolle optimiert, die “großen” Größen haben den Fokus mehr auf Gleitpower und einem maximal leichten Handling. Konstruiert ist das Segel quasi aus einem Guss, die einzelnen Bahnen des Segelkörpers wurden verschmolzen, wodurch auf Nähte nahezu komplett verzichtet werden konnte: “Das spart, je nach Größe, 150 bis 200 Gramm Gewicht ein und eliminiert jegliches Spiel zwischen den Bahnen. Unsere Reiß-Tests haben zudem gezeigt, dass diese Art der Konstruktion deutlich stabiler ist als Nähte”, erklärt der Hersteller sein Konzept. Als Folge soll das Duotone Superhero D/LAB eine unschlagbare Windrange bieten. Die geplanten Gewichte scheinen ebenfalls attraktiv, so soll es beispielsweise das Superhero D/LAB in der größe 4,7 qm auf gerade mal 2,65 Kilo Gewicht bringen.

surf/dtw-duotone-superherodlab-victor-maui-2024-johncarter-dy2-d2-3561_b307247858dbddf4062fefbb1940a6f0Foto: John Carter

Damit das leichte Segelgefühl auch über einen großen Windbereich erhalten bleibt, wurde dem Modell ein spezielles Material mit integrierten Carbonfasern verpasst. Dieses soll die Form des Profils über einen großen Windbereich hinweg stabilisieren und verhindern, dass sich das Segel im oberen Windbereich und in den Händen schwerer Piloten “sackig” oder gar schwer anfühlt.

Verfügbar sein wird das Duotone Superhero D/LAB in acht Größen von 3,7 bis 5,7 qm. Wie sich das Modell fährt, erfahrt ihr schon bald hier bei surf - ein Test ist bereits in Planung. Weitere Infos gibt’s auch auf der Seite des Herstellers.


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Manuel Vogel

Manuel Vogel

Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

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