Aruba Junioren WorldcupStorm Nicolai und Mathijs Pos dominieren - Boekstegers im Tiebreak auf Rang drei

SURF

 · 18.05.2026

Mario Boekstegers zeigte beim Junioren Worldcup auf Aruba eine strake Leistung und musste sich erst im Tiebreak gegen Mathijs Pos mit Rang drei zufrieden geben
Foto: PWA/Carter
Der vierte Wettkampftag beim Aruba Hi-Winds Youth Slalom World Cup 2026 brachte die Entscheidungen in allen Kategorien. Storm Nicolai dominierte die U21-Finwertung wo Mario Boekstegers einen starken dritten Platz holt. Matthijs Pos gewann auf dem Foil, Arxon Gomperts setzte sich in der U17 durch, Julien Blom gewann die U15-Kategorie.

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Der Aruba Hi-Winds Youth Slalom World Cup 2026 ging nach vier Tagen mit hundertprozentiger Windausbeute zu Ende. Am finalen Wettkampftag standen sowohl Fin- als auch Foilrennen auf dem Programm, die über die Gesamtwertungen entschieden. Die Passat-Winde Arubas lieferten erneut starke Bedingungen, die den Athleten alles abverlangten. In der U21-Kategorie kam es zu einem packenden Duell zwischen Storm Nicolai und Matthijs Pos, während in der U17 Arxon Gomperts seine Dominanz aus der Vorjahres-U15 bestätigte. Die U15-Wertung entwickelte sich zur engsten Entscheidung der Woche, mit sechs verschiedenen Fahrern in den Top-Drei-Platzierungen über die Wettkampftage verteilt. .

Mario Boekstegers und Storm Nicolai im Tiebreak

Storm Nicolai zeigte am Finaltag eine fehlerfreie Vorstellung in der U21-Kategorie. Der Bonaire-Local gewann alle fünf ausgetragenen Eliminationen und sicherte sich damit den Gesamtsieg. Die Ausgangslage vor dem letzten Tag war denkbar knapp gewesen, doch unter Druck lieferte Nicolai eine makellose Performance ab. Hinter ihm entwickelte sich ein enges Duell zwischen Matthijs Pos und dem Deutschen Mario Boekstegers. Die beiden wechselten sich in den einzelnen Läufen mehrfach auf den Plätzen ab. Erst die finale Elimination brachte die Entscheidung: Pos' zweiter Platz im letzten Rennen bedeutete Punktgleichheit mit Boekstegers, doch der Tiebreak fiel zugunsten des Niederländers aus

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Arxon Gomperts bewies eindrucksvoll, dass sein Wechsel von der U15 in die U17 keine Hürde darstellte. Der junge Bonairean, der im Vorjahr die U15-Kategorie dominiert hatte, setzte sich auch gegen die älteren Konkurrenten durch. In einem kombinierten Feld mit den U21-Fahrern musste sich Gomperts gegen erfahrenere Athleten behaupten, was die Leistung zusätzlich aufwertet. Thomas Michael aus Curaçao zeigte sich als starker Herausforderer und sammelte in nahezu jedem Lauf zweite Plätze. Faber Korevaar komplettierte das Podium und sorgte für eine Überraschung: er surft erst seit neun Monaten und bestritt in Aruba seinen ersten Wettkampf überhaupt. Trevor Anthony forderte Korevaar in mehreren Läufen heraus, musste sich aber letztlich geschlagen geben.

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Blom setzt sich in U15 durch

Die U15-Kategorie lieferte die spannendste Entscheidung der Woche. Sechs verschiedene Fahrer hatten im Verlauf des Events Top-Drei-Platzierungen erreicht, was den letzten Tag zu einem offenen Rennen machte. Julien Blom stand unter Druck, denn Kenny Abrahamsz lag in Schlagdistanz. Blom gewann drei der fünf Finalläufe und sicherte sich damit souverän den Gesamtsieg. Für Abrahamsz wurde der Tag zur Herausforderung: Er hatte am Vortag sein kleinstes Segel beschädigt, was bei den starken Windverhältnissen ein Problem darstellte. Trotzdem reichte es für den zweiten Platz. Gaspar Cascon Schwarzenlander aus Österreich profitierte von den kraftvollen Bedingungen und steigerte sich kontinuierlich über die Woche. Der dritte Platz war die Belohnung für seine Entwicklung. Das Team aus Curaçao zeigte ebenfalls Fortschritte und verbesserte sich von Rennen zu Rennen.

Matthijs Pos holte sich zusätzlich zum zweiten Platz im Fin den Sieg in der U21-Foilwertung. Der Auftakt gestaltete sich dramatisch: Das erste Rennen endete in einem Fotofinish zwischen Pos und Elias Wallden Jespersen, das Pos hauchdünn für sich entschied. Im zweiten Lauf brach Pos der Mast, was Wallden Jespersen die Tür für ein Comeback öffnete. Doch Pos ließ sich nicht beirren und gewann die drei folgenden Eliminationen, womit er den Gesamtsieg perfekt machte. Der Kampf um Platz drei entwickelte sich ebenfalls spannend: Jack Drulard führte nach dem vorletzten Tag, doch sein Landsmann Pedro Grubbish schlug zurück. In den stärkeren Winden des Finaltags verschaffte ihm sein kleineres Segel die nötige Kontrolle. Grubbish sicherte sich damit sein erstes Podium in der U21-Division. Jessica Roman verdient besondere Erwähnung: Die erst zwölfjährige Fahrerin bewältigte trotz der extremen Bedingungen den gesamten Kurs.

Nachwuchs trotzt Extrembedingungen

Die U15-Mädchen Jessica Roman und Vanessa Roman stellten sich einer besonderen Herausforderung. Beide kommen aus der Techno293-Klasse und fuhren auf Aruba in den stärksten Bedingungen ihrer bisherigen Karriere. Erschwerend kam hinzu, dass sie größere Segel verwendeten als die meisten männlichen Teilnehmer ihrer Altersklasse. Die beiden waren nach Aruba gekommen, um zu lernen und sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Die Bedingungen übertrafen ihre Erwartungen bei weitem, doch beide absolvierten die Wettkämpfe und sammelten wertvolle Erfahrungen für ihre weitere Entwicklung.

Alle Ergebnisse unter sailscores.com

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