Julian Wiemar
· 06.04.2026
Vom Skitour-Morgen direkt in den 3,3er-Nachmittagssturm: Ein verwackelter Handy-Clip mit fliegendem Wasser vom Homespot von Yentel Caers reicht, und Boris Ackermann ist auf dem Weg aus den Schweizer Bergen nach Lecco an den Comer See. Vor Ort kocht der sonst so gemütliche See, die Parkanlage wird zur Arena und der Nordwind bläst mit über 50 Knoten konstant durch. Yentel liefert Double Forwards, fette Shiftys und Rocket Airs “to the moon”. Eine Stunde Nonstop-Action im besonderen Licht – perfektes Futter für die Linse. Am Folgetag kommt Meiky Wieczorek vom Gardasee dazu, die Bedingungen werden moderater, die Freestyle-Vibes bleiben maximal, inklusive motivierter Community am Ufer. Klickt euch durch die Galerie und lest, was Yentel, Meiky und Boris zu diesen Big Days am Comer See sagen.
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Boris: “Früh morgens war ich noch unterwegs auf einer Skitour, als mir Balz ein verwackeltes Video von Yentel weiterleitet. Darauf zu sehen meterhohe Wellen und fliegendes Wasser am Comer See, dem Homespot von Freestyle Weltmeister Yentel Caers. Ich habe Yentel angerufen, die Felle von den Ski gezogen und war circa eine Stunde später auf der Autobahn in Richtung Lecco am Comer See. Dort erwartete mich nach drei Stunden Fahrtzeit bereits Yentel. Die Szenerie war unfassbar: Der eigentlich gemütliche See hat gekocht, eine sehr schöne Parkanlage und einige Surfer, die darauf warteten, dass Yentel seine Show startet. Und wir wurden nicht enttäuscht. Bei teils über 50 Knoten extrem konstantem Wind hat Yentel in seiner dritten Session des Tages noch mal fast eine Stunde Non-Stop Action abgerissen. Das Licht war ganz speziell und hat tolle Aufnahmen ermöglicht.
Yentel: “So starken und vor allem konstanten Wind für das 3.3er habe ich hier noch nicht erlebt! Ich hatte morgens noch zunächst versucht mit 4.0 zu freestylen, aber keine Chance. Als Boris nachmittags ankam, ist die meiste Zeit das Wasser geflogen. Ich habe Double Forwards und Rocket Airs to the moon probiert (lacht). Ich liebe solche Bedingungen.”
Meiky: “Das war mein erstes Mal am Comer See und ich bin wirklich positiv überrascht – von den perfekten Freestyle-Bedingungen, der Stimmung, der starken Windsurf-Community vor Ort... es hat einfach alles gepasst. Eine super Abwechslung zum Gardasee, wo ich viel Zeit verbringe. Mit Yentel zu surfen war natürlich ein weiteres Highlight und für mich absolut bereichernd. Man glaubt kaum, wie motiviert er nach all den Jahren Vollzeit-Windsurfen noch ist – und ich habe gemerkt, was ich auf dem Wasser noch zu tun habe (lacht).”
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Redakteur surf