Strahlender Sonnenschein und jede Menge Motivation: Die Raceweek von Vincent Langer und Peter Müller von der Surfmotion Station in der Soma Bay versprach auch in diesem Jahr wieder intensives Training auf höchstem Niveau. Vincent Langer begrüßte rund 20 Teilnehmer und gab gleich zu Beginn das Motto vor: Im Fokus stehen Spaß auf dem Wasser und die persönliche Weiterentwicklung jedes Einzelnen.
Das Konzept der Woche ist ebenso einfach wie effektiv: eine gelungene Mischung aus Praxis auf dem Wasser und fundierten Theorieeinheiten an Land. Dabei geht es ans Eingemachte – vom frühen Angleiten über den optimalen Trimm der Board-Rigg-Einheit mit Schlaufenposition bis hin zum Speed. Auch Feinheiten wie effizientes Anpumpen werden detailliert analysiert und verständlich vermittelt.
Ein besonderes Highlight ist die direkte Betreuung auf dem Wasser. Es gab auch mal eine Session in der Vincent nicht selber auf dem Windsurfboard stehend begleitet, sondern die Teilnehmer vom Motorboot aus, aus nächster Nähe analysiert und unmittelbar wertvolle Tipps gibt. Fehleranalysen erfolgen so in Echtzeit – direkt vom Weltmeister persönlich.
Zum krönenden Abschluss der Raceweek stand das traditionelle Rennen auf dem Programm und zwar zum ersten Mal im Format der „North One Hour“. Dem schwächelnden Wind bedingt gab es lediglich eine Umrundung des Kurses und am Ende setzte sich Tjorve Studt, neuer Teamrider North Sails, durch. Für die Podiumsplätze gab es Pokale.
Dass die Woche nicht nur sportlich, sondern auch lehrreich war, bestätigten die Teilnehmer selbst. Frank Schütze (59) vom Altmühlsee zeigte sich begeistert von den vielen neuen Impulsen: Besonders beim Segeltrimm habe er gute Fortschritte gemacht. Gemeinsam mit Vincent Langer analysierte er sein 7.8er Point Seven Segel im Detail und optimierte unter anderem die Lattenspannung, um mehr Power und ein besseres Fahrgefühl zu erreichen.
Auch Peter Müller, der Mitinitiator der Raceweek, betonte den nachhaltigen Lerneffekt der Veranstaltung. Trotz seiner langjährigen Erfahrung nehme er jedes Jahr neue Erkenntnisse mit – etwa zur Bedeutung der unterschiedlichen Lattenspannungen für die Fahreigenschaften eines Segels. Gerade kleine Anpassungen könnten hier einen großen Unterschied machen, insbesondere beim Angleiten. Bei dem 66jährigen ist es so, dass es bei ihm von Jahr zu Jahr immer noch ein bisschen besser geht.
Unabhängig von den Windbedingungen bleibt die Raceweek für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Die Kombination aus intensiver Praxis, fundierter Theorie und der Expertise von Vincent Langer sorgt dafür, dass jeder Teilnehmer sein persönliches Level steigern kann.
Nach einer ereignisreichen Woche klang die Veranstaltung schließlich entspannt mit der Siegerehrung aus: Die einhellige Meinung: Die Raceweek hat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern auch nachhaltig motiviert. Die Vorfreude auf das nächste Mal ist bereits jetzt spürbar.