Tobias Frauen
· 26.09.2026
Ein wenig Hoffnung gab es am Morgen, beim ersten Skippers Meeting des Worldcups 2026. Die Wettfahrtleitung hatte die Racer extra eine halbe Stunde früher zusammengetrommelt, weil am Morgen zumindest eine leichte Brise wehte. Der Kurs war schon ausgelegt, die ersten Fahrer waren draußen, doch immer wieder bremsten Windlöcher die Foiler aus. Nach einigen Start-Verschiebungen schlief der Wind dann komplett ein, und am frühen Nachmittag verkündete die PWA dann den Feierabend.
Davon war aber am ersten von neun möglichen Wettkampftagen niemand beunruhigt, denn der Forecast ist zumindest für die Foil-Racer vielversprechend. Schon morgen stehen die Chancen mit fast 20 Knoten und deutlich stärkeren Böen im Forceast sehr gut. Bei ablandigem Ostwind dürften auf jeden Fall die ersten Slalom-Rennen möglich sein. Doch auch Freestyle ist drin - dann wahrscheinlich weit draußen mit Judging per Drohne. Das wurde im letzten Jahr auf Sylt ausprobiert und hat wunderbar funktioniert.
Der Auftakt-Samstag war also die beste Gelegenheit, die Aussteller auf der Promenade zu erkunden. Ob die neuesten Modelle bei Hauptsponsor Citroen, die offizielle Worldcup-Kollektion von Chiemsee oder das Gastro-Zelt - überall war jede Menge los. Auch beim gemeinsamen Zelt von surf und BLACKROLL waren die Airlounger mit den Kompressions-Boots oder die Vibrations-Liege fast pausenlos von Besuchern besetzt, die die Produkte ausprobieren konnten. Einige Fahrer wie Hugo Sjöberg und Fabian Wolf, aber auch Windsurf-Legende Björn Dunkerbeck waren neugierig auf die BLACKROLL-Range.

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