SURF
· 22.04.2026
Der ProAm Windsurf Cup kehrt an die Nordsee zurück. Am 16. und 17. Mai veranstaltet der Windsurf Club Wesermünde zum zweiten Mal die Slalom-Regatta in Dorum-Neufeld, an der Nordseeküste zwischen Bremerhaven und Cuxhaven. Das Format richtet sich auch an Regatta-Neuling und soll den Einstieg erleichtern. Die örtlichen Gegebenheiten bieten entspannte Bedingungen für die erste Schritte im Wettkampf. Die Anzahl der Wettfahrten pro Tag richtet sich nach den verfügbaren Wind- und Wasserbedingungen, wodurch die Teilnehmer die vorhandene Zeit intensiv nutzen können. Die Organisation der Starts zielt darauf ab, unnötige Wartezeiten oder zusätzliche Qualifikationsrunden zu vermeiden. Dadurch sollen möglichst alle Teilnehmer an den Wettfahrten teilnehmen können. Die DLRG Dorum unterstützt die Sicherheit auf dem Wasser.
Die Wettfahrten finden überwiegend in einer Full-Fleet auf einem klassischen Achterkurs statt. Die Anzahl der Runden wird flexibel an die jeweiligen Wetterbedingungen und die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer angepasst. Neben den offiziellen Wertungen gibt es eine sogenannte Fun-Wertung. Diese richtet sich insbesondere an Teilnehmer ohne Wettkampf-Erfahrung und schafft zusätzliche Anreize für den sportlichen Wettbewerb. Die Startprozesse sind so gestaltet, dass ein reibungsloser Ablauf gewährleistet wird.
Der Windsurf-Spot ist tideabhängig. Windsurfen ist etwa eineinhalb Stunden vor bis eineinhalb Stunden nach Hochwasser möglich. Der nahegelegene Kutterhafen ist über eine Fahrrinne mit der Nordsee verbunden. Dieser Priel verläuft in West-Ost-Richtung und kann je nach Windrichtung für das Ein- und Ausfahren genutzt werden, etwa beim Wechsel von Ausrüstung oder bei ablaufendem Wasser. Der Priel teilt das Revier in einen nördlichen und einen südlichen Bereich. Während sich im südlichen Abschnitt überwiegend Kitesurfer aufhalten, nutzen hauptsächlich Windsurfer den nördlichen Bereich. Eine Nutzung beider Bereiche ist grundsätzlich möglich, erfordert jedoch entsprechende Rücksichtnahme.
Bei mittlerem Hochwasser ist das Wasser auf der Südseite bis zu etwa 900 Meter und auf der Nordseite rund 750 Meter weit stehtief. Innerhalb des Reviers verlaufen kleinere Priele, die in die Hauptfahrrinne münden. Diese können lokal zu größeren Wassertiefen führen. Aufgrund der vergleichsweise übersichtlichen Bedingungen gilt das Gebiet als geeignet für Einsteiger und fortgeschrittene Windsurfer. Gleichzeitig bietet es die Möglichkeit, auch bei anspruchsvolleren Wetterlagen Erfahrungen zu sammeln, die an anderen Küstenabschnitten mitunter schwieriger wären.
Im Revier befinden sich mehrere Buhnen, darunter eine kurze Buhne im Einstiegsbereich sowie längere Bauwerke zur Abgrenzung von Bade- und Wassersportzonen. Eine weitere, weniger sichtbare Buhne liegt im nördlichen Bereich. Diese Strukturen sind teilweise durch Markierungen gekennzeichnet und sollten insbesondere von Ortsunkundigen beachtet werden. Die Kenntnis der lokalen Gegebenheiten trägt zur Sicherheit aller Wassersportler bei.
Infos und Anmeldung unter windsurfcup.de