Noch sind die Informationen der WWT aus Cloudbreak spärlich, doch die Bilder sprechen für sich: Auch am Final-Tag feuerte der Pazifik aus allen Rohren und schob imposante Sets auf das Riff. Ein würdiges Szenario für die Final-Heats bei einem Contest, der zwar “nur” vier Sterne hat und somit keine zentrale Rolle für die WM spielt, aber der dennoch für viele das Highlight der Wave-Saison ist. Mit Bernd Roediger wurde auf Fiji einer der Top-Favoriten zum Sieger gekürt, der in diesen Bedingungen aus einem extrem hochkarätigen Feld noch einmal heraussticht.
Roediger traf im Finale auf Antoine Martin, Morgan Noireaux und Camille Juban, einige der besten und stylischsten Down-the-Line-Spezialisten. Und doch lag Roediger am Ende mehr als zwei Punkte vor Antoine Martin. Deutlich knapper sah es noch im Halbfinale aus, dort hatte Juban die Nase vorn, Roediger hingegen zog nur mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,14 Punkten vor Julian Salmonn ins Finale ein. Salmonn, frisch zu Goya gewechselt, war damit eine der größten Überraschungen des Fiji Surf Pro.
Der Sieger des bislang letzten Contests vor Cloudbreak im Jahre 2023, Baptiste Cloarec, hatte im zweiten Halbfinale gegen Morgan Noireaux und Antoine Martin das Nachsehen. Mit ihm schied Takuma Sugi aus, der zuvor in der Zwischenrunde Routinier Robby Swift rausgeworfen hatte. Jaeger Stone konnte nach seiner Verletzung am Vortag leider nicht antreten.
Der Livestream des Final-Tages beim Fiji Surf Pro zum Nachschauen
Alle Infos und Ergebnisse unter worldwindsurftour.com
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