Julian Wiemar
· 09.04.2025
Letztes Jahr konnte die Deutsche in Chile und Teneriffa gewinnen, Vizeweltmeisterin werden und gleichzeitig ihr Medizinstudium abschließen. Dieses Jahr wollte sie mit vollem Fokus auf der World Tour starten. Im Halbfinale in Chile dann leider der Rückschlag. Doch die 28-Jährige bleibt optimistisch: Bis zum nächsten Event in Pozo (Anfang Juli) möchte sie wieder fit sein.
Im Halbfinale ist mir beim Heraushalsen nach einem Wellenritt die Restwelle auf die Leekante meines Boards gebrochen. Dadurch habe ich einen Schlag mit ordentlich Zug über die Fußschlaufe auf den hinteren Fuß bekommen, während dieser gerade schon komisch belastet war. Ich habe sofort gespürt, dass etwas komisch war, dachte aber ich halte den Schmerz aus und fahre den Rest des Heats fertig. Als ich dann nochmal versucht habe eine Welle zu nehmen habe ich gemerkt: keine Chance. Als ich zurück am Strand war konnte ich nicht einmal auftreten. Zum Glück hatte ich sofort Hilfe beim heraushumpeln und auch am Strand hatte ich super Unterstützung.
Genau, in diesem Jahr wollte ich Vollgas geben. Mit abgeschlossenem Studium und noch ohne Vollzeit Job. Ich habe mich sehr gefreut auf Chile, mit den vielen guten Erinnerungen vom letzten Jahr. Dementsprechend ärgerlich ist das Timing. Aber gut, Verletzungen sind nie gut. Trotzdem habe ich noch Hoffnung für Pozo wieder fit zu sein.
Das Timing ist ärgerlich. Aber gut, Verletzungen sind nie gut.
Ich muss jetzt sechs Wochen Moonboot tragen und darf dann langsam wieder anfangen. Ich habe die Hoffnung, dass ich, wenn auch vielleicht noch mit leichten Beschwerden, in Pozo an den Start gehen kann.
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Redakteur surf