GalleryWintersturm an der Ostsee - die besten Bilder

Manuel Vogel

 · 09.01.2026

Sturmtief Elli sorgte am Ostseespot Stein für feinste Down-the-Line-Bedingungen
Foto: Manuel Vogel
Während Wintersturm Elli das halbe Land einschneite, gab es an der Ostseeküste Premium-Windsurfbedingungen - allerdings mit Dauerfrost. Die besten Bilder aus Stein gibt’s in der Gallery.

“Schneechaos”, “Winter-Bombe”, “Baltic Blizzard” - die Schlagzeilen im Vorfeld sprühten nicht gerade vor Zurückhaltung. Zumindest für den Norden Schleswig-Holsteins ließen die Wettermodelle allerdings hoffen, dass sich das Schneetreiben in Grenzen halten würde.

Der Morgen brachte dann Gewissheit - von Schnee keine Spur. Stattdessen zeigten die Windmesswerte am Kieler Leuchtturm steil nach oben, bereits am Vormittag wehte es mit über 40 Knoten aus Ost-Südost. Also die kleinsten Tücher eingepackt, Scheiben frei gekratzt und los ging es in Richtung Brasilien. Auf dem Weg dahin ploppte eine Nachricht von Friedel Blaasch, alias Bulgenslag, auf meinem Smartphone auf: “Down the line in Stein!” Vor meinem inneren Auge erschienen sofort die Bilder eines legendären Tages, während der Oktobersturmflut 2023. Damals erwachte der Ort am Ausgang der Kieler Förde, der eigentlich ein Flachwasserspot mit hüfttiefer Lagune ist, zum Leben und lieferte glattgewehte Wellen mit Sideoffshore-Wind.

Empfohlener redaktioneller InhaltInstagram

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogenen Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzbestimmungen.

Am Spot angekommen, liefen tatsächlich verheißungsvolle Sets in die Bucht, der Wind wehte die Wellenkämme nach hinten ab. Friedel und Christian Kohl waren als erstes draußen mit Segeln zwischen 4,0 und 4,2 qm. Schnell wurde klar, dass die Bedingungen in der Tat speziell waren - zu sehen gab es Ritte mit mehreren Turns und sogar Aerials. “Das einzige Problem ist, dass das Segel immer komplett vereist und man die Wellen überhaupt nicht sieht”, urteilte Friedel, bevor er sich nach einer Stunde mal hinter seinem Bus verkriechen musste, um einige Minuten lang den Auftauschmerz in den Fingern wegzuatmen.

Empfohlener redaktioneller InhaltInstagram

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogenen Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzbestimmungen.

Auch mich zog es angesichts der guten Action schnell auf Wasser und mit Leon Jamaer und Henri Kolberg war kurze Zeit später sogar geballte Weltcup-Kompetenz auf dem Wasser anzutreffen. Die Bilder dieser Session findest du in der Bilderstrecke am Anfang des Artikels - weitere Pics folgen in Kürze.

Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?
Manuel Vogel

Manuel Vogel

Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

Meistgelesen in der Rubrik Windsurfen