Die Waterspeed-App und die PWA haben die Global Windsurfer Quest ins Leben gerufen – eine digitale Challenge, die von Juni bis Dezember 2026 läuft. Das Konzept unterscheidet sich von herkömmlichen Wettbewerben: Nicht die schnellste Session entscheidet, sondern die gesurfte Distanz über den gesamten Zeitraum. Jeder gefahrene Kilometer fließt in die Position auf der globalen Rangliste ein. Worldcup-Profis stehen dabei neben Wochenend-Surfern im gleichen Ranking, nach identischen Regeln bewertet.
Startgebühren oder besondere Voraussetzungen gibt es nicht, wer die Waterspeed-App nutzt und seine Sessions dokumentiert, nimmt automatisch teil. Das System belohnt gezielt Kontinuität statt punktueller Höchstleistungen. Die Organisatoren wollen damit die gesamte Windsurfing-Community auf einer Plattform zusammenbringen und langfristiges Engagement fördern, heißt es in einer Mitteilung. Die Teilnahme steht allen Könnensstufen offen.
Wer sich für die Challenge registriert und bis zum Ende des PWA Grand Slam Fuerteventura (26. Juli) mindestens eine Session aufzeichnet, kommt in die Verlosung eines offiziellen Event-Lycras mit Unterschriften der Sieger.
Das System arbeitet mit vier Grundprinzipien: Sessions in der Waterspeed-App loggen, jeden gefahrenen Kilometer zum Gesamttotal addieren, Distanzen nach Session, Spot und Monat tracken, auf dem globalen Leaderboard aufsteigen. Die App erfasst automatisch die zurückgelegte Strecke während jeder Windsurfing-Session. Nutzer können ihre Performance nach verschiedenen Kriterien analysieren – zeitlich nach Monaten, geografisch nach Spots oder chronologisch nach einzelnen Sessions. Das Leaderboard zeigt die Rangfolge aller Teilnehmer basierend auf der kumulierten Distanz. Die Transparenz des Systems ermöglicht direkten Vergleich mit anderen Surfern weltweit. Der Zeitraum von Juni bis Dezember deckt die Hauptsaison in den meisten Windsurf-Regionen ab. Die kontinuierliche Erfassung über sieben Monate verhindert, dass einzelne intensive Phasen das Gesamtergebnis dominieren.
Die Challenge setzt bewusst auf ein anderes Bewertungssystem als klassische Speed-Wettbewerbe. Statt der höchsten Geschwindigkeit oder der besten Einzelleistung zählt die Summe aller gefahrenen Kilometer. Diese Ausrichtung belohnt Surfer, die regelmäßig aufs Wasser gehen und ihre Sessions dokumentieren. Die Organisatoren beschreiben es als Wettbewerb für den engagiertesten Windsurfer – denjenigen, der sich immer wieder aufs Board stellt, seine Fahrten aufzeichnet und dabei bleibt. Konsistenz wird zum entscheidenden Faktor.
Mehr über Waterspeed, unterstützte Systeme und App-Download unter waterspeedapp.com
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